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Verbraucher essen weniger Schwein

von , am
18.04.2013

Schwein bleibt das beliebeste Fleisch in Deutschland. Allerdings geht der Konsum zurück. 1,4 Kilogramm weniger hat der Durschnittsdeutsche 2012 verzehrt.

Rewe verkauft bald kein Schweinefleisch mehr, das von unbetäubt kastrierten Schweinen stammt. © psmola/aboutpixel.de
Hiesige Verbraucher haben im vergangenen Jahr im Schnitt 1,4 Kilogramm weniger Schweinefleisch gegessen als im Vorjahr. Verantwortlich ist eine gedrosselte Fleischerzeugung, höhere Verbraucherpreise und eine enttäuschende Grillsaison.
 
Dennoch bleibt Schwein das beliebteste Fleisch der Deutschen. Mit einem Konsum von 37,9 Kilogramm pro Person sind 2012 fast zwei Drittel des Fleischverzehrs auf Schwein entfallen.

Langfristiger Fleischkonsum relativ stabil

Insgesamt hat sich der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch und Wurstwaren in den vergangenen zehn Jahren ein Deutschland kaum verändert. Mit einem auf und ab der jahreszeittypischen Schwankungen liegt er bei etwa 60 Kilogramm pro Jahr. 
 
Wie aus Daten der AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH) hervorgeht, wurden 2012 im Vergleich zu 2011 mit 59,5 Kilogramm Fleisch pro Einwohner 2,1 Kilo weniger Fleisch verzehrt.
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