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Aus der Wirtschaft

Vion: Keine Schlachtungen mehr in Weimar

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
10.12.2013

Weimar - Zu wenig Auslastung, zu wenig Effizienz - deswegen wird Vion künftig im thüringischen Weimar nicht mehr schlachten. Stattdessen setzt man dort auf Wurstwarenproduktion.

In der Woche vom 13. zum 19. Juli wurden rund zwei Prozent mehr Schweine geschlachtet als die Woche zuvor. © Mühlhausen/landpixel
Vion will seine 39 Standorte in Deutschland "wirtschaftlich und strategisch optimieren". Davon betroffen ist jetzt auch der Standort Weimar. Dort wird künftig nicht mehr geschlachtet. Als relativ kleine Einheit der Business Unit Schwein erfülle der Schlachtbetrieb die wirtschaftlichen Anforderungen des Unternehmens nicht mehr, schreibt Vion in einer Pressemitteilung.
 
Die bisher in Weimar pro Woche verarbeiteten 8.000 Schweine sollen von den auf Schlachtung und Zerlegung spezialisierten VION-Betrieben in Altenburg (Thüringen) und Crailsheim (Baden-Württemberg) übernommen werden. Die Schlachtbetriebe in Perleberg und Altenburg sollen weiter bestehen.

Produktion läuft vorerst weiter

Die 60 eigenen und 95 externen Mitarbeiter in Weimar wurden am Freitag über die geplante Schließung informiert. Ihnen wurde angeboten, sich auf freie Stellen in anderen Vion-Standorten zu bewerben. Mit dem Betriebsrat wolle man zeitnah Gespräche geführt werden. Unternehmensangaben zufolge soll die Produktion vorerst wie gewohnt weiterlaufen.

Konzentration auf Wurstwaren

Am Standort in Weimar wurde bislang nicht nur geschlachtet, sondern auch Wurstwaren produziert. Dieses Segment will Vion beibehalten und sich dabei sowohl auf den nationalen, als auch auf den internationalen Markt konzentrieren.
 
Frischfleischkunden des Standorts in Weimar will Vion wie bisher mit Ware beliefern. 
 

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