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Tierseuche

Vorsicht geboten: ASP-Fund nahe deutsch-polnischer Grenze

Nur etwa 500 m zu deutschen Grenze entfertn wurden erneut Wildschweine positiv auf ASP getestet.
am Montag, 29.08.2022 - 12:13 (Jetzt kommentieren)

Unweit der deutschen Grenze wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das Landwirtschaftsministerium mahnt zu erhöhter Wachsamkeit.

Zwei Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) wurden bei Wildschweinen in der Gemeinde Kolbaskowo in der Woiwodschaft Westpommern bestätigt. Beide Fälle ereigneten sich unweit zur Grenze Mecklenburg-Vorpommerns sowie Brandenburgs. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus mahnt daher zu erhöhter Wachsamkeit.

„Es ist gut, dass wir entlang der deutsch-polnischen Grenze frühzeitig einen ASP-Schutzzaun errichtet haben und durch den Bau eines zweiten Festzauns einen sogenannten ASP-Schutzkorridor etablieren. Diese doppelte Barriere schafft zusätzliche Sicherheit und ist eine wichtige Maßnahme, um einen Eintrag der ASP über wandernde Wildschweine möglichst zu verhindern und das Risiko der Ausbreitung ins Landesinnere deutlich zu reduzieren“, so der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt.

ASP: Verstärkte Schwarzwildjagd und Fallwildsuche

„Die Zäune sind aber nur ein Teil der Maßnahmen gegen ASP. Ein wesentlicher weiterer Baustein ist die Jägerschaft. Jägerinnen und Jäger sind aufgerufen, verstärkt das Schwarzwild zu bejagen und nach Fallwild zu suchen. In dem betroffenen Bereich werden wir daher die Pürzelprämie wieder einführen“, so Backhaus. 

Mit Material von animal-health-online

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