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Weißrussland will zwölf Prozent mehr Schweine

von , am
22.07.2014

Weißrussland will den Selbstversorgungsgrad mit Schweinefleisch steigern. Landwirtschaftsminister Leonid Zajaz hat eine Bestandsaufstockung um zwölf Prozent auf 3,03 Millionen Tiere angekündigt.

An drei Straathof-Standorten, die QS momentan prüft, müssen Haltungsmängel beseitigt werden, um wieder eine Zulassung für das QU-System zu erhalten. © Mühlhausen/landpixel
Die weißrussische Regierung strebt für die nächsten Monate einen deutlichen Ausbau der Schweinehaltung im Land an. Als Ziel für 2015 nannte Landwirtschaftsminister Leonid Zajaz einen Bestand von 3,03 Millionen Tieren, was einer Aufstockung von zwölf Prozent gegenüber den zuletzt gehaltenen 2,7 Millionen Schweinen bedeuten würde.
 
Zajaz verwies in dem Zusammenhang auf die steigende Nachfrage nach Schweinefleisch. Außerdem habe Staatspräsident Alexander Lukaschenko kürzlich Maßnahmen zur besseren Versorgung des inländischen Marktes mit Schweinefleisch gefordert. Unterdessen gab die Regierung bekannt, dass im kommenden Jahr weitere 15 große Schweinemastbetriebe die Produktion aufnehmen werden.

'Massenhafte' Schlachtungen wegen Schweinepest?

Die Regierungspläne könnten indes durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) torpediert werden. Berichten zufolge mussten in weißrussischen Grenzdörfern zu Russland in "massenhafter Zahl" Schweine wegen des Befalls mit der ASP getötet werden.
 
Nach offiziellen Angaben des Minsker Agrarressorts ist es den russischen Veterinärbehörden bislang nicht gelungen, diese Tierseuche in den westlichen Landesteilen zu "besiegen".
Mehr Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden Sie in unserem Themendossier ...
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