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Aus der Wirtschaft

Wenig Bewegung am EU-Schweinemarkt

von , am
20.03.2012

Der EU-Markt für Schlachtschweine zeigt sich momentan stabil. In Deutschland gab es seit langem keine Preisänderung. Nur in Frankreich sinken die Schlachtpreise.

© Mühlhausen/landpixel
Auch in der dieser Woche ist der europäische Markt für Schlachtschweine von einer stabilen Preissituation gekennzeichnet. Bereits die achte Woche in Folge gibt es in Deutschland keine Preisänderung. Auch in den Nachbarländern Dänemark, den Niederlanden und Österreich reicht die Nachfrage derzeit nicht für eine Preissteigerung aus.
 
In Spanien hat sich der Preis auf einem hohen Niveau stabilisiert, denn dort ist das Inlandsangebot momentan knapp bei stetiger Nachfrage.
 
Deutlich sinkende Preise sind einzig in Frankreich zu beobachten. Französische Marktbeobachter berichten, dass der Preisverfall erst gestoppt sein wird, wenn die Preise sich wieder auf dem Niveau der übrigen großen europäischen Schweinefleischproduzenten bewegen. Derzeit liegen die Kurse in Frankreich weiter umgerechnet fünf Cent über der deutschen Notierung. Eine leichte Preiskorrektur um minus ein Cent wird aus Belgien gemeldet.

Prognose für den deutschen Markt

Wie schon in den vergangenen Wochen ist zu Wochenbeginn eine lebhafte Nachfrage nach Schweinen von Seiten der Schlachtunternehmen zu erkennen, berichtet die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Die guten Wetteraussichten ließen hoffen, dass sich die Inlandsnachfrage belebt und sich somit die notwendigen Preissteigerungen durchsetzen lassen.
 

ISN: Mitglieder setzen auf Export

 
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