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Westfleisch: AutoFOM-Anlage wieder in Betrieb

von , am
03.02.2012

Coesfeld - Im Dezember stand das Fleischcenter Coesfeld im Verdacht, bei der Klassifizierung von Schlachtschweinen zu manipulieren. Die umstrittene Anlage ist jetzt wieder in Betrieb.

Umsatz des westfälischen Schlachtunternehmens steigt im Geschäftsjahr 2013 auf die neue Rekordmarke von 2,5 Milliarden Euro. © Westfleisch
Wie Westfleisch gestern mitteilte, ist die AutoFOM-I-Anlage im Fleischcenter Coesfeld von der Obereichdirektion Köln wieder zugelassen worden. Seit 24. Januar setze das zur Westfleisch zählende Unternehmen die Anlage wieder zur Abrechnung mit Landwirten ein.

Westfleisch: Landwirten ist kein Schaden entstanden

Dem Fleischcenter Coesfeld war vorgeworfen worden, bei der Klassifizierung von geschlachteten Schweinen mittels AutoFOM zu manipulieren. Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) hatte bei der Staatsanwaltschaft Münster eine Klage eingereicht. Nach Angaben des LANUV seien auch die vier anderen Westfleisch-Fleischcenter kontrolliert worden.
 
Auch der Westfleisch-Vorstand hatte in Auftrag gegeben, die Vorgänge in Coesfeld zu prüfen. Mit dem Ergebnis, dass Landwirten kein Schaden entstanden ist: "Nach gegenwärtigem Stand wird darin der Vorwurf entkräftet, dass die Landwirtschaft finanziell geschädigt worden sein könnte", teilt Westfleisch mit.

Westfleisch hat angekündigt, Landwirte bei der jährlichen Infoveranstaltung "Westfleisch-Tage 2012" über entlastende Gutachten näher zu informieren.

Mehr zum Thema lesen Sie in: Westfleisch - Verdacht auf Manipulation ...
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