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Aus der Wirtschaft

Westfleisch plant Schlachthofbau mit Danish Crown

von , am
01.10.2015

Westfleisch muss bis Juni 2016 seinen Sauenschlachthof vom Standort Schöppingen verlegen. Im Gespräch ist derzeit der Bau eines neuen Schlachthofs in Kooperation mit Danish Crown.

Westfleisch plant eine Joint Venture mit Danish Crown. © Westfleisch
Der Verpächter Tummel habe den Pachtvertrag zum 30. Mai 2016 gekündigt, erklärte ein Westfleisch-Sprecher gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Westfleisch ist damit gezwungen, die Sauensparte an einen anderen Standort zu verlegen. Derzeit ist geplant, gemeinsam mit dem Konkurrenten Danish Crown am ehemaligen Gausepohl-Standort in Dissen eine neue Sauenschlachtung und -zerlegung zu bauen. Die Genehmigung dafür liege vor, es fehle jedoch noch die Zustimmung der EU-Wettbewerbsbehörde.

Übernahme durch Tönnies abgelehnt

Nach eigenen Angaben hat Westfleisch zuletzt 355.000 Sauen beim Unternehmen Tummel in Schöppingen zerlegt. Über die weitere Nutzung der Räumlichkeiten wollte Tummel keine Angaben machen. Eine direkte Übernahme durch den Branchenführer Tönnies komme nicht in Frage, da das Oberlandesgericht Düsseldorf jüngst die Bedenken des Kartellamtes gegen eine Übernahme bestätigt hatte. Das Kartellamt begründete seinen Einwand gegen die geplante Übernahme mit einer marktbeherrschenden Stellung von Tönnies auf dem Markt für Schlachtsauen.
 

Schweinemast Buchtentüren: Darauf sollten Sie achten

Zweihandbedienung: Hier muss das Sicherungsblech mit einer Hand gedrückt werden, bevor mit der anderen Hand die Tür am Haltegriff angehoben werden kann. © Sebastian Bönsch
Eine Türvariante mit Sicherungsblech: Der Vorteil ist, dass das Sicherungsblech und der Türgriff mit einer Hand bedient werden können. © Sebastian Bönsch
Die Höhe der komplett geschlossenen Buchtentrennwände liegt bei einem Meter. Der Türgriff sollte in maximal 80 cm Höhe montiert werden. © Sebastian Bönsch
Diese Türvariante geht nach innen auf. © Sebastian Bönsch
Je breiter die Tür, desto schwerer ist es, sie anzuheben, zu öffnen und zu schließen. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Verriegelungsvariante muss der Landwirt zuerst das rote Plastikteil ziehen, bevor er das schwarze Kunststoffteil nach oben klappen kann. Danach kann er die Tür öffnen. © Sebastian Bönsch
Wenn die Buchtentrennwände mit einem oder zwei Rohren verbaut werden, können diese als Griff genutzt werden. © Sebastian Bönsch
Aktuell gibt es Türvarianten, bei denen auf der einen Seite die Tür nach außen in Richtung Kontrollgang aufgemacht werden kann und auf der anderen Seite nach innen in die Bucht. Das bringt beim Umtreiben der Schweine große Vorteile. © Sebastian Bönsch
Eine klassische Einhandbedienung: Hier sind Sicherungsblech und Griff in einem Stück kombiniert. Die Tür kann durch eine einfache Handbewegung entsichert, angehoben und geöffnet werden. © Sebastian Bönsch
Bei dieser Tür-Variante kann der Schweinezüchter durch ein Herausziehen des Rundeisens die Tür in eine Richtung oder beidseitig, öffnen und schließen. © Sebastian Bönsch
Viele Türen lassen sich von der Bucht aus schlecht verriegeln. Bei dieser Variante kann das Rundeisen von innen senkrecht eingesteckt werden. Die Tür ist damit komplett geschlossen. © Sebastian Bönsch
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