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Aus der Wirtschaft

Westfleisch: Rind statt Schwein in Lübbecke

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von , am
23.11.2013

Ab 1. Januar wird Westfleisch am Standort Lübbecke keine Schweine mehr schlachten. Zulieferer aus der Region werden künftig von anderen Schlachthöfen bedient, die Viehsammelstelle für Direktanlieferer bleibt erhalten.

Zu viele Schweine am Markt - das drückt den Preis. © landpixel
Westfleisch will künftig stärker auf Monostandorte setzen und damit "die Stärken der einzelnen Betriebe stärken". Das berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands unter Bezug auf die Broschüre Westfleisch-Info.
 
Dementsprechend werden ab 1. Januar 2014 in Lübbecke keine Schweine mehr geschlachtet. Stattdessen will das genossenschaftliche Unternehmen den Standort zu einem Schwerpunkt-Schlachthof für Rinder ausbauen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten dies in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat entschieden.

Viehsammelstelle bleibt erhalten

Der künftige Schwerpunkt auf Monostandorte  gilt der Westfleisch-Info zufolge für den Standort in Ostwestfalen ebenso wie für die Westfleisch-Betriebe mit Schweinschlachtungen. Sie sollen künftig besser ausgelastet sein und mit Investitionen und Mehrschichtbetrieb effizienter arbeiten können.
 
Für die Lieferanten von Schlachtschweinen in der Region Lübbecke bedeutet das, dass deren Schweine künftig an anderen Schlachthöfen geschlachtet werden. Die Viehsammelstelle für Direktanlieferer bleibt vor Ort erhalten.

Marktreport: Trends am Schweinemarkt

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