Login
Übernahme

Westfleisch übernimmt Schlachthof in Gelsenkirchen

Westfleisch/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
11.07.2016

Nach dem Brand in Paderborn ließ Westfleisch Schweine in Gelsenkirchen schlachten. Jetzt wird der Schlachthof mit Kapazitäten von 30.000 Schweinen/Woche übernommen.

Schwein schaut aus der Stallbucht

Wie die Westfleisch mbH meldet, unterzeichnete sie am 30. Juni 2016 mit dem Eigentümer der Fleischversorgung Gelsenkirchen einen Kaufvertrag zum Erwerb des Schlachthofs Gelsenkirchen.

Die Gesamtkapazität des Schlachthofes in Gelsenkirchen liege bei bis zu 30.000 Schweinen pro Woche. Arbeitsplätze gäbe es derzeit in Gelsenkirchen zirka 75, so Westfleisch.

10.000 Schweine/Woche für Westfleisch geschlachtet

Westfleisch lässt seit dem Großbrand im Februar diesen Jahres am Standort in Paderborn bis zu 10.000 Schweine pro Woche in Gelsenkirchen in Lohn schlachten. "Die Chemie stimmte sofort. In den ersten Wochen der Kooperation entstand eine gemeinsame Idee für die Zukunft", erklärt Christian Leding, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Westfleisch.

Aus einer Interimslösung wird eine Übernahme

Die konstruktive Zusammenarbeit und die modernen Bedingungen vor Ort hätten gezeigt, dass aus der kurzfristigen Interimslösung für Westfleisch auch ein Kauf werden könnte. Ein parallel eingereichter Antrag beim Bundeskartellamt wurde sehr zügig positiv beschieden, meldet Westfleisch weiter. Der Zukauf sei losgelöst von der Entscheidung über die Zukunft des Standorts in Paderborn zu sehen, betonte Carsten Schruck, ebenfalls geschäftsführender Westfleisch‐Vorstand.

So kontrollieren Sie die Tiergesundheit bei den Mastschweinen

Auch interessant