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Schwein

Ziel: Umfassendes Tiergesundheitssystem entwickeln

von , am
16.09.2010

Damme - Verschiedene Verbände und Unternehmen mit engem Bezug zur Praxis der Schweinehaltung haben am Montag ein Projekt zur Verbesserung der Tiergesundheit bei Schweinen mit dem Titel "Gesunde Tiere - gesunde Lebensmittel" gestartet.

Mastschweine in einer Großgruppe © Mühlhausen/landpixel

Für das Projekt wurden insgesamt 60 Ferkelerzeuger und Schweinemastbetriebe angesprochen, die alle ohne zu zögern zugesagt haben. Selbstverständlich sind auch die Hoftierärzte der beteiligten Betriebe in das Projekt mit eingebunden.

Konsequente Diagnose sicherstellen

Der größte Teil der Schweine wird mittels elektronischer Ohrmarken gekennzeichnet werden, um exakte Aussagen über die Wirkung von Medikamenten und den Verlauf von Krankheiten zu erhalten. Die konsequente Diagnose der Tiergesundheit wird durch regelmäßige Untersuchungen in den landwirtschaftlichen Betrieben und auf den Schlachthöfen sichergestellt.

Stellung der Veredlungswirtschaft verbessern

Ziel sei es, dass nach Projektende in etwa drei Jahren ein umfassendes Tiergesundheitssystem entwickelt sein wird, dem sich alle Schweine haltenden Betriebe anschließen können. Unterm Strich werde dadurch die Produktqualität des erzeugten Fleisches verbessert und damit auch die Stellung der nordrhein-westfälischen Veredlungswirtschaft am Schweinemarkt.

Verbände und Unternehmen machen mit

Zu den Partnern gehören der Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, die Beratungsorganisation "Erzeugerring Westfalen", die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG, die IQ-Agrar Service GmbH sowie die beiden großen westfälischen Schlachtunternehmen Westfleisch und Tönnies Fleisch. Koordiniert und fachlich begleitet wird das Projekt durch die Fachhochschule Südwestfalen in Soest und den WLV. Die Tierseuchenkasse NRW und die Tierärztliche Hochschule Hannover unterstützen das Vorhaben. (isn)

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