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Jagdunfall

Schweres Geschoss: Gans schlägt Jäger bewusstlos

Kanadagans landet im Wasser
Symbolbild © ah/pixabay
von am
07.02.2018

In den USA ereignete sich ein unglücklicher sowie kurioser Jagdunfall. Eine angeschossene Gans schlug einen Jäger bewusstlos. Er musste schwerverletzt ins Krankenhaus.

Wie die „Washington Post berichtet, kam es vergangene Woche bei Easton an der Ostküste des US-Bundesstaats Maryland zu einem schweren aber dennoch kuriosen Jagdunfall. Der 51-jährige Robert Meilhammer war mit drei Kollegen auf der Jagd nach Wasservögeln.

Die Jäger sahen eine Gruppe von Kanadagänsen, die gerade über sie hinwegflogen. Einer der Männer schoss in den Schwarm und löste so das Unglück aus.

Jäger nach Unfall mit Gans schwerverletzt

Er traf eine der Gänse, die daraufhin sofort tot vom Himmel fiel. Der Vogel traf aber den 51-jährigen Jäger so unglücklich am Kopf, dass er durch die Wucht des Aufpralls sofort bewusstlos zu Boden ging. Immerhin können es die Tiere laut Fachmagazin jagderleben auf ganze sechs Kilogramm bringen.

Meilhammer erlitt laut Bericht der "Washington Post" schwere Gesichts- und Kopfverletzungen.

Gans schlägt Jäger Zähne aus

Die alarmierten Einsatzkräfte brachten das Unfallopfer in ein Krankenhaus mit Notaufnahme für Schädel-Hirn-Traumata. Als Robert Meilhammer im Krankenhaus wieder zu sich kam, wusste er glücklicherweise noch, wer er war, berichtet ein Polizist gegenüber der Washington Post. Allerdings hat er erhebliche Gedächtnislücken davongetragen und konnte sich an den Vorfall nicht erinnern.

Zu allem Überfluss hatte ihm die Gans auch noch zwei Zähne ausgeschlagen.

Mit Material von Washington Post, jagderleben

Reet-Ernte mit der Pistenraupe

Schilf-Schneidwerk in Aktion
Bei ausreichendem Frost holt Landwirt Udo Clausen aus Gotteskoog bei Niebüll seinen selbstentwickelten Reetvollernter aus dem Lager. Die selbstfahrende Erntemaschine ist auf einer Pistenraupe aufgebaut und ermöglicht die Ernte in extrem schwierigem Gelände. Der moorige Untergrund am Rande eines Seegebietes bietet nur eine sehr eingeschränkte Tragfähigkeit. © ah/Dieter Jendrziak
Schneidwerk bei der Schilfernte
Das Schneidwerk schneidet die Halme und führt sie zur zentral angeordneten Bindung. Oberste Priorität hat der schonende Umgang mit dem sensiblen Material. © ah/Dieter Jendrziak
Aufnahme des Schilfs
Das Raupenlaufwerk ist extra breit und die abgerundeten Stahlstreben verringern die Abdrücke im Boden auf ein Minimum. © ah/Dieter Jendrziak
Schilf-Schneidwerk Detailaufnahme
Nachdem Bürsten das lose Material abgestreift haben, werden die Halme in der Bindeeinheit gesammelt. Wenn das festgelegte Verkaufsmaß erreicht ist, werden die Halme gebunden. Auch diese Einheit hat Udo Clausen selbst entwickelt und gebaut. © ah/Dieter Jendrziak
Schneidwerkdetail
Das Schneidwerk ist 3 Meter breit. Die Entwicklung und der Umbau hat einiges an Know How erfordert. Mittlerweile hat der findige Konstrukteur mehrere Maschinen für andere Reetbauern gebaut und vermarktet. © ah/Dieter Jendrziak
Schilferntemaschine
Da nur bei trockenem Wetter geerntet werden kann, ist hier an der Westküste Schleswig-Holsteins eigentlich immer Frost notwendig. Das bedeutet meist einen scharfen Ostwind, der von den Mitarbeitern eine hohe Motivation verlangt, denn die wenigen Tage müssen voll genutzt werden. © ah/Dieter Jendrziak
Schilfernte
Ganz ohne Handarbeit geht es nicht. Nachdem die Halme in der zentralen Fördereinheit gebürstet und gebündelt wurden, werden zwei kräftige Männer gebraucht, um die Reetbunde in Container zu packen. © ah/Dieter Jendrziak
Schilf-Transportfahrt mit der Pistenraupe
Die Reetbunde werden in dem aufgebauten Container gesammelt und noch auf dem Mähfahrzeug zu einem großen vermarktungsfähigen Ballen gebunden. © ah/Dieter Jendrziak
Abfuhr des Reets
Der Ballen wird mittels einer Kippvorrichtung auf ein Transportfahrzeug übergeladen und durch das weitläufige Gelände zum Lagerplatz gebracht. © ah/Dieter Jendrziak
Abfuhr mit der Pistenraupe
Das Transportfahrzeug hat das gleiche bodenschonende Fahrwerk und unterstützt die Flächenleistung des Mähfahrzeuges in der sehr knappen Zeit erheblich. Neben den eigenen vom örtlichen Wasser- und Bodenverband gepachteten Flächen hilft Udo Clausen auch bei anderen Reetbauern mit seiner Technik. © ah/Dieter Jendrziak
Abladen des Reets
Die Transportraupe hat ebenfalls eine Kippeinrichtung. Die Ballen werden am Rande des Seegebietes zwischengelagert, bevor sie mit Trecker und Anhänger möglichst schnell unter Dach gebracht werden. © ah/Dieter Jendrziak
Bauernhaus mit Reetdach
Reet- oder Schilfdächer sind charakteristisch für die norddeutsche Küstenlandschaft, wie hier auf einem alten Bauernhaus mit Stallung. © AdobeStock/agrarheute
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