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Geflügel

Südafrika will mehr Geflügel produzieren

von , am
07.01.2014

Kapstadt - In Südafrika wächst die Mittelschickt und damit die Nachfrage nach Fleisch. Hiesige Geflügelproduzenten wollen die steigende Nachfrage decken, sehen aber Probleme durch europäische Importe.

Mit dem Wohlstand wächst in Südafrika auch die Nachfrage nach Fleisch. © landpixel
Südafrika will den heimischen Geflügelsektor ausbauen. Wirtschaftliches Potential dafür ist vorhanden, wie auf einem Kongress des European Poultry Clubs (EPC) in Kapstadt deutlich wurde. Gerhard Wagner, Präsident des EPC, rechnet für den südafrikanischen Markt in den nächsten zehn Jahren mit einer Steigerung der Nachfrage nach tierischem Protein um 20 Prozent.
 
Um die ständig steigende Nachfrage nach Geflügelprodukten befriedigen zu können, setzt die südafrikanische Geflügelwirtschaft auf eine verbesserte Effizienz innerhalb der Wertschöpfungsketten und eine auch international gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit.
 
Wie Kevin Lovell, Vorsitzender des südafrikanischen Geflügelverbandes (SAPA) erläuterte, nimmt die Mittelschicht allmählich zu, wodurch ein deutlich spürbarer Nachfragezuwachs nach Geflügelprodukten, insbesondere nach Fleisch, zu verzeichnen ist.

Südafrikanischer Markt durch Importe gefährdet

Bonga Mavume, CEO von Rainbow, dem auf dem südafrikanischen Markt führenden Unternehmen für Geflügelprodukte, setzt darauf, die Wettbewerbsfähigkeit durch die Etablierung von Marken zu stärken.
 
Er sieht allerdings die Wettbewerbsfähigkeit südafrikanischer Produzenten auf ihrem Heimatmarkt durch die intensiven Importbestrebungen aus verschiedenen europäischen Ländern gefährdet. 
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