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Geflügel

Thüringens Hennen leben häufiger in Boden- und Freilandhaltung

von , am
28.03.2013

Erfurt - 26 Thüringer Betriebe mit einer Legehennenhaltung ab 3.000 Haltungsplätzen verfügten am 1. Dezember 2012 über eine Kapazität von 1,91 Millionen Plätzen.

Nach dem Ausbruch der gefährlichen Vogelgrippe H5N8 in Niedersachsen sind zunächst keine weiteren Fälle festgestellt worden. © Mühlhausen/landpixel
Gegenüber dem 1. Dezember 2011 waren das nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 71.000 Plätze (+3,9 Prozent) mehr. Von den insgesamt vorhandenen Haltungsplätzen gehörten 1,40 Millionen Plätze zur Bodenhaltung, 373.000 Plätze waren in Freilandhaltung und 34.000 waren Plätze in Käfighaltung. Weitere 107.000 Haltungsplätze standen für die Produktion von Eiern aus ökologischer Erzeugung zur Verfügung.
 
Zusammen hielten die Thüringer Legehennenhaltungsbetriebe 1,44 Millionen Legehennen. Die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten lag damit bei 75 Prozent. Zum 1. Dezember 2011 betrug die Auslastung der Kapazitäten 74 Prozent.

Trend zur Boden- und Freilandhaltung

Haltungsformen der Legehennen am 1. Dezember in Thüringen.
In den jeweiligen Haltungsformen war in Thüringen folgende Entwicklung zu verzeichnen: 73,1 Prozent aller Haltungsplätze waren Plätze in Bodenhaltung (2011: 72,8 Prozent). Am Stichtag 1. Dezember 2012 standen 58.000 Plätze mehr zur Verfügung als ein Jahr zuvor.
 
In der Freilandhaltung gab es im Vergleich zur Vorjahreserhebung 25.000 Plätze mehr. Der Anteil der Plätze in dieser Haltungsform an allen Hennenhaltungsplätzen stieg von 18,9 Prozent im Jahr 2011 auf nunmehr 19,5 Prozent. Die Anzahl der Plätze in Käfighaltung hat sich zum Jahr 2011 nicht verändert.

Produktion von Bio-Eiern rückläufig

Hennenhaltungsplätze 2002 bis 2012 in Thüringen nach Haltungsformen.
Rückläufig waren dagegen die Plätze für die Erzeugung von Eiern aus ökologischer Haltung. Zum 1. Dezember 2012 standen 12.000 Plätze weniger zur Verfügung als im Jahr zuvor. Damit erfüllten im vergangenen Jahr 5,6 Prozent der Haltungsplätze insgesamt die Kriterien für eine ökologische Erzeugung.
 
Der Legehennenbestand am 1. Dezember 2012 nahm gegenüber dem Vorjahresstichtag um 84.000 (+6,2 Prozent) auf 1,44 Millionen Tiere zu. Davon waren 73,1 Prozent in Bodenhaltung untergebracht, 19,6 Prozent in Freilandhaltung, 2,2 Prozent in Käfigen 1) und 5,1 Prozent in Plätzen mit Bedingungen für eine ökologische Erzeugung.
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