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Geflügel

USA: Neues System für Geflügelinspektionen

von , am
05.08.2014

Über 50 Jahre war das bisher gültige Inspektionssystem für Geflügel in den USA gültig. Jetzt wird es umgestellt. Erreger sollen künftig besser bekämpft werden können.

Künftig sind vor allem die Beschäftigten der Verarbeitungsbetriebe für optische Überprüfungen und das Aussortieren von Kadavern und Flügelteilen zuständig. © Mühlhausen/landpixel
Das US-Agrarministerium USDA hat zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren das Inspektionssystem für Geflügel maßgeblich überarbeitet. Die Neuregelung sei Teil der Bestrebungen, Erreger besser bekämpfen zu können, erklärte das Ministerium.
 
Zugleich erhielten die Unternehmen mehr Verantwortung, um die Qualität ihrer Hühner und Puten zu schützen.

Ein Viertel weniger USDA-Mitarbeiter in Verarbeitungsanlagen

Künftig sind vor allem die Beschäftigten der Verarbeitungsbetriebe für optische Überprüfungen und das Aussortieren von Kadavern und Flügelteilen zuständig. In den Verarbeitungsanlagen, wo die Innereien der Tiere entfernt werden, wird nun nur noch ein Viertel der bisherigen USDA-Mitarbeiter beschäftigt sein.
 
Auf diese Weise hätten die Inspektoren mehr Zeit, um sicherzustellen, dass das Personal genügend Schutzmaßnahmen gegen Erreger wie Salmonellen und Campylobacter-Bakterien ergreift. Zudem müssen in den Betrieben Stichproben täglich dokumentiert werden. Das USDA werde diese Aufzeichnungen regelmäßig überprüfen und auch weiterhin eigene Tests durchführen, hieß es weiter. Das neue System gilt für alle Geflügelschlachtbetriebe in den USA, teilte Dow Jones News mit.
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