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Wolfsmanagement

Verhaltensauffälliger Wolf: Ortung per Flugzeug erfolgreich

dpa/LuF/Nicoleta Culiuc
am
08.03.2016

Nach dem verhaltensauffälligen Wolf in der Lüneburger Heide wurde zuletzt per Flugzeug gesucht. Das Tier wurde nun geortet. Das niedersächsische Umweltministerium setzt zunächst auf ein Vergrämen des Tieres, ein Abschuss kommt nur als letztes Mittel in Frage.

Der verhaltensauffällige Wolf in der Lüneburger Heide wird jetzt mit Hilfe eines Flugzeuges gesucht. Das Tier ist am Sonntag per Funkpeilung von einem Flugzeug aus geortet worden. Ein vom niedersächsischen Umweltministerium beauftragten Mitarbeiter sollte anhand eines Empfängers den besenderten Wolf aufspüren.

Ein Wolfsexperte aus Schweden hat erste Schritte zur Vergrämung des verhaltensauffälligen Wolfes von Munster ergriffen.

Abschuss nur als letztes Mittel

Ein Abschuss des geschützten Tieres, das jegliche Scheu vor Menschen verloren hat, soll das letzte denkbare Mittel sein. Das Umweltministerium setze zunächst auf ein Vergrämen des Tieres. Das bedeutet, dass der Wolf etwa durch Lärm oder Beschuss mit Gummigeschossen wieder auf mehr Distanz zum Menschen gebracht werden soll. Das Tier könne aber auch eingefangen und in ein Gehege gebracht werden.

Wolf folgte einer Spaziergängerin mit Kinderwagen

Der verhaltensauffällige Wolf, der schon seit längerem für Schlagzeilen sorgt, war zuletzt einer Spaziergängerin mit Kinderwagen und Hund hinterhergelaufen. Auch soll er sich an einem Zaun der Flüchtlingsunterkunft in Bad Fallingbostel zum Schlafen hingelegt haben.

Nach der Rückkehr der Wölfe ist es laut Ministerium das erste Mal, dass gegen eines der Tiere vorgegangen wird.

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