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Russland

Vogelgrippe: 500.000 Tiere bei Moskau getötet

Masthähnchen
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Julia Eder, agrarheute
am
08.03.2017

Wegen eines Ausbruchs der Vogelgrippe sind im Umland von Moskau knapp eine halbe Million Stück Geflügel notgeschlachtet worden.

In mehreren Geflügelfarmen in Russland brach die Vogelgrippe aus. Aufgrund des Virus wurden fast 500.000 Tiere gekeult. Ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung bestehe nicht, teilte die Verwaltung des Gebiets Moskau am Dienstag mit. Der festgestellte Erregerstamm H5N8 sei für Menschen weitgehend harmlos.

Je 250.000 Tiere auf zwei Geflügelfarmen notgeschlachtet

Die Epidemie brach in zwei Geflügelfarmen in den Landkreisen Sergijew-Possad und Schtscholkowo nordöstlich der russischen Hauptstadt aus, wie die Agentur Interfax laut dpa meldete. In den Betrieben mussten je etwa 250.000 Tiere getötet werden. Betroffen waren auch andere Orte.

Dass das Geflügelfleisch in Moskau wegen der Vogelgrippe knapp werden könnte, befürchten die Behörden aber nicht.

Mehr als 1 Mio. Tiere in Deutschland gekeult

Die Vogelgrippe grassiert mittlerweile in vielen europäischen Staaten. In Deutschland wurden nach Angaben des Bundesagrarministeriums seit November mehr als eine Million Hühner, Puten und Enten gekeult.

Mit Material von dpa
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