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Mecklenburg-Vorpommern

Vogelgrippe-Ausbruch: 29.000 Legehennen werden gekeult

Legehennen mit Vogelgrippe infiziert
am Mittwoch, 02.12.2020 - 19:45 (Jetzt kommentieren)

In einem Betrieb im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Der Bestand mit 29.000 Legehennen muss gekeult werden.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte berichtet, dass in einem Geflügel-Betrieb in Krümmel südlich von Röbel die Vogelgrippe ausgebrochen ist. Die 29.000 Legehennen müssen nun gekeult werden.

Es wird ein Sperrgebiet um den Betrieb sowie ein Beobachtungsgebiet im Radius von etwa zehn Kilometern eingerichtet, das auch nach Brandenburg reicht. Geflügel, Fleisch und Eier dürften nicht in sowie aus diesen Restriktionsgebieten transportiert werden. Im Sperrbezirk liegen 23 weitere Geflügelhaltungen, im Beobachtungsgebiet werden mehr als 600.000 Hühner und anderes Geflügel gehalten. Hier gilt die Stallpflicht.

Biosicherheitsmaßnahmen sind hoch zu halten

Neben den Sperrmaßnahmen würden epidemiologische Ermittlungen durchgeführt, um die Ursache sowie weitere Kontaktbetriebe festzustellen. Im Nordosten gab es im November bereits mehrere Vogelgrippefälle, bei denen 70.000 Hühner gekeult wurden.

Dies sei ein Beleg dafür, dass man sich nicht in Sicherheit wiegen dürfe, erklärte Landesagrarminister Till Backhaus (SPD). "Das Virusgeschehen ist nach wie vor aktiv. Es gilt also weiterhin, die Biosicherheitsmaßnahmen hoch zu halten." Ein kleiner Fehler genüge und Existenzen von Geflügelhaltern sowie die Leben von tausenden Vögeln seien bedroht. "Es tut mir in der Seele weh, dass hier Tiere getötet werden müssen, die noch nicht einmal ein Jahr alt sind", sagte Backhaus.

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