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Vogelgrippe: Bisher 30 Ausbrüche in Geflügelhaltungen

Braune Legehennen
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Anke Fritz, agrarheute
am
03.01.2017

Seit Anfang November beschäftigt die deutschen Geflügelhalter die Vogelgrippe. Ein Abflauen der Epidemie ist nicht in Sicht. Mittlerweile sind 30 Geflügelhaltungen betroffen.

Experten sehen bislang keine Anzeichen für ein Abflauen der Vogelgrippe in Deutschland. Seit dem ersten Nachweis des H5N8-Erregers Anfang November in Deutschland seien bereits fast 30 Ausbrüche in Geflügelhaltungen registriert worden, sagte eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) am Dienstag. In Deutschland war der hochansteckende Erreger erstmals am 8. November bei einer toten Wildente am Bodensee und verendeten
Wasservögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Inzwischen sind 15 Bundesländer betroffen. In vielen Regionen wurde die Stallpflicht ausgerufen.

 

Niedersachsen: 232.000 Nutzvögel wegen Vogelgrippe getötet

Allein in Niedersachsen wurde das Virus inzwischen bereits bei elf Nutzgeflügelbetrieben nachgewiesen, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Mit Ausnahme eines Kleinstbestandes seien alle betroffenen Betriebe geschlossene Putenmastbestände gewesen. Wegen der Vogelgrippe sind demnach in Niedersachsen seit November bereits rund 232.000 Nutzvögel getötet worden. Mit den Keulungsaktionen soll eine Weiterverbreitung verhindert werden.

Vogelgrippe breitet sich weiter aus

Auch international sei das Seuchengeschehen noch von hoher Dynamik geprägt. So habe die Slowakei aktuell einen H5-Verdacht gemeldet. Jüngste Nachweise des hochgefährlichen H5N8-Erregers stammten aus Kroatien und auch aus Griechenland.

Mit Material von dpa
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