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Geflügel

Vogelgrippe: China macht Milliardenverluste

von , am
28.05.2013

Peking - Die chinesische Geflügelbranche und die nachgelagerten Bereiche leiden unter dem Ausbruch der Vogelgrippe im März. Die Rede ist von über fünf Milliarden Euro Verlust.

Die chinesische Geflügelbranche macht wegen des Ausbruchs der Vogelgrippe Milliardenverluste. © Mühlhausen/landpixel
Der Ausbruch der Vogelgrippe im März 2013 kommt die chinesische Geflügelbranche und die nachgelagerten Wirtschaftsbereiche teuer zu stehen. Laut einer Meldung von China Daily bezifferte die China Animal Agricultural Association (CAAA) den bisher entstandenen Schaden durch das Auftreten des H7N9Virus auf rund 40 Milliarden CNY (5,1 Milliarden Euro).
 
Noch schwerer dürfte allerdings der Verlust von Menschenleben wiegen; bisher starben 36 der insgesamt 131 infizierten Personen.

Politiker wollen Vertrauen durch öffentlichen Fleischkonsum stärken

Als kleiner Lichtblick kann gewertet werden, dass nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit dem 8. Mai keine Neuinfektionen bei Menschen in der Volksrepublik aufgetreten sind. Auch sollen die Preise für Geflügelfleisch der CAAA zufolge wieder langsam steigen.
Um das Vertrauen der Konsumenten wieder zu stärken, verspeisten hochrangige Repräsentanten des Landwirtschaftsministeriums und der Geflügelbranche während einer Tierzuchtmesse in der östlichen Provinz Shangdong öffentlich Geflügelfleisch. Dort hieß es, dass die Branche noch eine Reihe von Problemen in punkto Tiergesundheit zu bewältigen habe, die unter anderem durch Großfarmern mit moderner Technik und einem höheren Maß an Hygiene gelöst werden sollten.  (Umrechnungskurs: 1 CNY = 0,1267 Euro )
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