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Schwerste Epidemie

Vogelgrippe-Epidemie: Südkorea tötet 26 Millionen Hühner

In Deutschland, Österreich, der Slowakei, den Niederlanden und Schweden überwiegen Bodenhaltungssysteme. Die anderen  EU-Länder setzen dagegen primär auf ausgestaltete Käfige. © agrar-press
von , am
28.12.2016

Nicht nur Deutschland ist von der Geflügelpest betroffen. In Südkorea herrscht die schlimmste Vogelgrippe-Epidemie in der Geschichte des Landes.

In Folge der schwersten Vogelgrippe-Epidemie in der Geschichte des Landes hat Südkorea bislang 26 Millionen Hühner gekeult. Weitere 1,6 Millionen Tiere sollten binnen eines Tages getötet werden, kündigte das südkoreanische Landwirtschaftsministerium an. Zum Vergleich: Deutschland hat einen gesamten Geflügelbestand von 177 Millionen Tieren.

Subventionen für Eier-Import geplant

Zudem haben die Behörden beim Militär um Hilfe angefragt, um betroffene Geflügelbetriebe zu desinfizieren und den Keulungsprozess zu beschleunigen. Bei über 78 Prozent der getöteten Vögel soll es sich laut Ministerium um Hühner für die Eierproduktion handeln. Gegen die akute Eierknappheit plane man, vorübergehend die Zölle zu senken und Importe aus dem Ausland zu subventionieren.

In Südkorea sind bislang keine menschlichen Ansteckungsfälle mit dem Virus bekannt. Die Nachbarländer China und Japan haben ebenfalls mit der Ausbreitung der Vogelgrippe unter Nutzgeflügel zu kämpfen.

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