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Versicherung

Vogelgrippe: Extra-Versicherung hilft im Schadensfall

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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
17.11.2016

Ist ein Geflügelbestand von der Vogelgrippe betroffen, erstattet die Tierseuchenkasse den Wert der Tiere. Nur eine Extra-Versicherung hilft bei weiteren Folgen.

Derzeit schreitet die Vogelgrippe durch das hochansteckende H5N8-Virus weiter voran und auch das Thema Versicherung rückt in den Fokus. Muss ein Bestand getötet werden, betrifft die Maßnahme nicht nur kranke Tiere, sondern sämtliches Geflügel. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.

Die Tierseuchenkassen der Bundesländer erstatten den Geflügelzüchtern nur den Wert der Tiere. Gegen weitere finanzielle Folgen einer Seuche können sich die Landwirte mit einer Versicherung schützen.

Tier-Ertragsschadendeckung übernimmt weitere finanzielle Folgen

Die finanziellen Folgen einer Tierseuche gehen für die betroffenen Landwirte jedoch deutlich über den reinen Wert der Tiere hinaus. Gegen dieses Risiko können sie sich durch den Abschluss einer Tier-Ertragsschadendeckung schützen.

Sie übernimmt den Ertragsausfall des Betriebes und kommt darüber hinaus auch für Kosten auf, die für die Desinfizierung der Ställe oder für die Entsorgung der Tierkadaver und belasteter Gülle anfallen. Ebenso geschützt sind Betriebe, die nicht direkt von der Seuche betroffen sind, aber im behördlichen Sperrbezirk liegen und ihre Tiere daher nicht verkaufen dürfen.

 

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