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Geflügel

Vogelgrippe: FAO mahnt zur Wachsamkeit

von , am
25.09.2013

Rom - Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnt vor einem Wiedererstarken der Vogelgrippe in der anstehenden Erkältungszeit.

H5N1: 38.000 Legehennen eines niedersächsischen Betriebs sind betroffen. © Sven Brentrup/aboutpixel.de
Wie die FAO mitteilte, stellen die Virusstämme H7N9 und H5N1 noch immer eine ernste Gefahr für Tiere und Menschen dar. Obgleich die Welt nach einem Jahrzehnt der Vogelgrippeforschung so gut auf Ausbrüche vorbereitet sei wie noch nie, müsse man wachsam bleiben.
 
Kontrollen müssten fortgeführt und verstärkt werden, nicht nur in aktuell betroffenen Ländern, sondern auch in angrenzenden Staaten und Gebieten mit hohem Handelsaufkommen. Das gelte besonders für H7N9, denn dieser Virus verursache bei Vögeln keine klinischen Symptome und sei deshalb in Geflügelbeständen nur äußerst schwer auszumachen.

Gefahr für Menschen erheblich

H7N9 ist auf den Menschen übertragbar und sorgte im Sommer für mehrere Todesopfer in China. Die FAO rief die Weltgemeinschaft dazu auf, mehr Geld in die Bekämpfung des Virus zu investieren. Ganz oben auf der Liste steht die Förderung einer hygienischen Erzeugung und Vermarktung tierischer Produkte.
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