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Geflügelpest

Vogelgrippe: Frankreich tötet weitere 600.000 Enten

Entenküken
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Anke Fritz, agrarheute
am
21.02.2017

Im Südwesten Frankreichs müssen weitere 600.000 Enten getötet werden. Bisher wurde die H5N8-Variante in 306 Zuchtbetrieben nachgewiesen.

Im Kampf gegen die Vogelgrippe tötet Frankreich weitere 600.000 Enten im Südwesten des Landes. "Wir müssen schnell vorgehen, um eine Stabilisierung der Zone zu erreichen", sagte Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll am Dienstag dem Sender France Bleu Gascogne.

Alle 600.000 Zuchtenten im Verwaltungsbezirk Landes südlich von Bordeaux sollten gekeult werden, bestätigte er auf Nachfrage. Die Region ist für die Herstellung der in Frankreich beliebten Stopfleber (Foie Gras) bekannt.

Vogelgrippe: 306 Zuchtbetrieben bisher betroffen

Die Vogelgrippe hatte sich seit Anfang Dezember in französischen Zuchtbetrieben stark ausgebreitet. Bis zum Montag wurde die hochansteckende H5N8-Variante in 306 Betrieben nachgewiesen. Frankreich hatte daraufhin bereits zahlreiche Vögel gekeult.

Der Minister verteidigte das Vorgehen: "Solche Entscheidungen treffe ich nicht frohen Herzens", sagte er dem Sender BFMTV. Es gebe aber keine andere Methode.

Das Virus gilt für den Menschen als ungefährlich. Schon Ende 2015 war der französische Südwesten von zahlreichen Vogelgrippefällen des Erregers H5N1 betroffen gewesen.

Mit Material von dpa
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