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Geflügelpest

Vogelgrippe: Freilandeier und Verpackung richtig kennzeichnen

Eier im Karton
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Katharina Krenn, agrarheute
am
07.02.2017

Viele Freilandeier müssen jetzt als Bodenhaltung vermarktet werden. Die Verpackungen können aber weiterhin genutzt werden. Das sind die Bedingungen.

Nach Ablauf von zwölf Wochen Stallpflicht müssen die Eier aus den Freilandbetrieben im Handel als Bodenhaltungseier vermarktet werden. Für die Kennzeichnung dieser Eier haben der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) gemeinsam mit dem Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) eine praktikable Lösung gefunden, die den Betrieben die Weiternutzung ihrer bisherigen (Freiland-)Verpackungen ermöglicht.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Rechtskonformität des Vorschlags aus der Eierwirtschaft bestätigt und die Bundesländer darüber in Kenntnis gesetzt.

So müssen Eier und Verpackung aussehen

  • Bei Überschreitung der 12-Wochen-Frist werden die in Freilandbetrieben erzeugten Eier als Bodenhaltungseier mit dem Stempel der Haltungsform "2" gekennzeichnet.
  • Bei Abgabe dieser Eier an den Lebensmitteleinzelhandel/die Verbraucher kann die bisherige Freilandverpackung unter der Bedingung weiterverwendet werden, wenn sie mit einem auf die Bodenhaltung hinweisenden Zusatzetikett mit dem Inhalt „Vorübergehend zum Schutz unserer Legehennen Eier aus Bodenhaltung (mit Wintergartenauslauf)“ gekennzeichnet wird.
  • Zur Vermeidung von möglichen Irreführungen sind Hinweise auf eine Freilandhaltung unkenntlich zu machen.
Mit Material von ZDG

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