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Schleswig-Holstein

Vogelgrippe: Das gilt jetzt für kleine Geflügelhaltungen

braune Legehennen im Stall
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Anke Fritz, agrarheute
am
17.11.2016

Geflügelhalter in Schleswig-Holstein müssen ihre Betriebe ab heute auf Biosicherheitsmaßnahmen umstellen. Das Ministerium hat hilfreiche Informationen rausgegeben.

Für alle Geflügelhaltungen gelten seit heute aufgrund des Ausbruchs von Vogelgrippe in Schleswig-Holstein strenge Anforderungen. So gilt auch für Kleinbetriebe (unter 1.000 Stück Geflügel) und für Geflügelhobbyhaltungen:

  • Wer Geflügelställe betritt, mussgesonderte Schutzkleidung inklusive Schuhwerk tragen.
  • Transportmittel wie Viehtransporter, Anhänger oder Käfige sind nach jeder Verwendung unmittelbar zu reinigen und zu desinfizieren.
  • Große wie kleine Geflügelhaltungen müssen vor den Eingängen zu den Stallungen Desinfektionsmatten oder -wannen zur Schuhdesinfektion einrichten.
  • Personen müssen unmittelbar vor Betreten des Stalls Hände waschen und desinfizieren; Hunde und Katzen sind von den Stallungen fernzuhalten.

Alle Maßnahmen dienen der Verhinderung des Eintrags des Geflügelpestvirus. Die notwendigen Desinfektionsmittel können beispielsweise im Landhandel oder über praktizierende Tierärzte, Desinfektionsmittelwannen in den Baumärkten erworben werden.

Verhaltensregeln für Kleinebetriebe mit Geflügelhaltung (unter 1.000 Tiere) und Geflügelhobbyhaltungen

Vogelgrippe: Diese Regionen sind in Schleswig-Holstein betroffen

Indes sind bislang sechs Kreise bzw. kreisfreie Städte (Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön, Segeberg, Herzogtum-Lauenburg und die Hansestadt Lübeck) von der Geflügelpest betroffen. Bislang gibt es 12 Restriktionszonen der Kreise, eine aktualisierte Karte mit einer groben Übersicht ist veröffentlicht; die Gebiete können sich nach neuen H5N8-Befunden teilweise erweitern. Der exakte Verlauf der jeweiligen Sperr- und Beobachtunggebiete ist auf den Internetseiten der Kreise zu finden.

 

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