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Geflügelpest

Vogelgrippe: Keulung von 200.000 Junghennen im Kreis Paderborn

Warnschild Vogelgrippe
© peno/fotolia
von , am
15.02.2017

Nach einem positiven Test auf Vogelgrippe muss ein Zuchtbetrieb im Landkreis Paderborn seinen gesamten Hennenbestand töten.

Nach positiven Tests bestätigte das Veterinäramt gestern den Vogelgrippe-Erreger in einem Hennenzuchtbetrieb im ostwestfälischen Delbrück. Ob es sich auch um die hochansteckende Virusvariante H5N8 handele, sei jedoch noch nicht bestätigt, teilte der Landkreis mit. Vorsichtshalber ordneten die Behörden die Tötung des Bestandes an. Außerdem sollen 90.000 Legehennen aus Betrieben in den Kreisen Paderborn und Gütersloh gekeult werden, mit denen das Seuchengehöft in Kontakt stand.

Schlimmste Epidemie seit 30 Jahren

Der leitende Veterinär des Kreises Paderborn, Klaus Bornhorst, sprach in der Mitteilung am Dienstag von der schlimmsten Vogelgrippe-Epidemie in Deutschland und Europa seit 30 Jahren. Auch die Fachleute vom für Tierseuchen zuständigen Friedrich-Löffler-Institut in Greifswald berichten weiterhin von einer hohen Dynamik der Seuche.

Mit Material von dpa
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