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Geflügelpest

Vogelgrippe: Neue Fälle im Überblick

junge Legehennen im Stall
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Anke Fritz, agrarheute
am
25.07.2018

Wir fassen die neuesten Fälle der Geflügelpest zusammen. Aktuell: Auf der dänischen Insel Vejrø wurde bei einer tot aufgefundenen Eiderente der hoch ansteckende Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen.

24. Juli 2018: Tote Eiderente in Dänemark war mit Geflügelgrippe infiziert

Die Anfang Juli auf der dänischen Insel Vejrø tot aufgefundene Eiderente war an der Geflügelpest erkrankt. Nach Informationen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OEI) konnte der hochansteckende Erreger der Aviären Influenza vom Typ H5N6 nachgewiesen werden. 

Der Erreger H5N6 wurde erst vor drei Monaten zum ersten Mal in Dänemark gefunden.

13. Juli 2018: Neue Fälle der Vogelgrippe in Frankreich

In Frankreich ist ein niedrig pathogenes Virus der aviären Influenza vom Typ H7N7 nachgewiesen worden. Der betroffene Betrieb hält Enten und befindet sich nördlich von Paris.

Das Virus wurde bei Untersuchungen im Rahmen des nationalen Überwachungsprogramm festgestellt. Daraufhin wurden die 10.000 Tiere isoliert und weiter untersucht. 

Seit dem 5. Juli konnten keine Virusausscheidungen mehr nachgewiesen werden. Sobald die Tiere dieser Zuchtcharge den Betrieb verlassen, wird dieser gereinigt und desinfiziert. 

23. Mai 2018: Vogelgrippe im Süden Schwedens

In Schweden wurde nordöstlich von Malmö in einem Betrieb zur Aufzucht von Fasanen die Vogelgrippe nachgewiesen. Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bestätigte, dass es sich um ein niedrig pathogenes Virus der aviären Influenza vom Typ H5 handelt. 8.600 Tiere des Bestands mussten getötet werden, um eine weitere Verbreitung des Erregers zu vermeiden.

Die Tiere zeigten noch keine Krankheitsanzeichen. Sie wurden im Rahmen des schwedischen Überwachungsprogramms auf Geflügelpest untersucht und positiv getestet. 

22. März 2018: Geflügelpest in Schleswig-Holstein nachgewiesen

Auf der Hallig Süderoog in Schleswig-Holstein wurde der Geflügelpestvirus des Subtyps H5N6 festgestellt. 57 Hühner, Puten, Enten und Gänse wurden gemäß der Geflügelpestverordnung getötet und fachgerecht entsorgt.

27. Februar 2018: Vogelgrippe in den Niederlanden

In den Niederlanden wurde auf einem Geflügelbetrieb in Oldekerk (Provinz Groningen) die hochansteckende und hochpathogene Variante des Vogelgrippevirus H5N6 nachgewiesen. Wie die niederländische Onlineplattform infoleek.nl berichtet, veranlassten die Behörden daraufhin die Keulung der rund 36.000 Hühner.

2. Februar 2018: 20 Schwäne sterben an Vogelgrippe

Nach einem Gesetz aus dem 12. Jahrhundert sind alle nicht gekennzeichneten Höckerschwäne auf offenen Gewässern Großbritanniens Eigentum des englischen Königshauses. Mehr als 20 der rund 200 Tiere der Queen starben bereits, mindestens 20 weitere Schwäne sind wahrscheinlich mit der Geflügelpest infiziert, erklärte der offizielle Schwanen-Zähler der Queen, David Barber.

02. Januar 2018: Vogelgrippe in der Schweiz

Ein kranker Schwan wurde am Bielersee in der Schweiz gefunden. Untersuchungen ergaben, dass das Tier mit dem Geflügelpestvirus vom Typ H5N6 infiziert war. Da allerdings keine weiteren erkrankten oder toten Vögel in diesem Gebiet gefunden worden sind, wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen, berichtet das schweizerische Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

08. Dezember 2017: Start der Vogelgrippesaison

Es scheint, als habe die Vogelgrippe-Saison wieder begonnen. Einen erster Fall meldeten die zuständigen Behörden am 8. Dezember 2017 in den Niederlanden: Auf einer Entenfarm in der Provinz Flevoland wurde die hochpathogene Variante der Aviären Influenza H5N6 festgestellt. 

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