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Geflügelpest

Vogelgrippe in Nutztierbeständen: 30.000 Puten und Enten getötet

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Anke Fritz, agrarheute
am
19.12.2016

In Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen wurde die Vogelgrippe in Nutztierbetrieben nachgewiesen. 30.000 Tiere wurden getötet.

Wegen zweier Vogelgrippe-Fälle in Sachsen-Anhalt und in Nordrhein-Westfalen haben die Behörden 30.000 Stück Geflügel getötet. In einem großen Mastbetrieb bei Soest in Westfalen wurden nach Angaben des Kreisveterinärs bis Sonntagnachmittag alle 7.600 Puten und 14.000 Küken gekeult. Bereits in der Nacht zum Samstag wurden 9.500 Enten eines Betriebes in Möser nahe Magdeburg getötet. Das Friedrich-Loeffler-Institut hatte den hochansteckenden Virustyp H5N8 nachgewiesen, wie das Umweltministerium am Samstag in Magdeburg mitteilte.

Vogelgrippe: 14 Bundesländer sind betroffen

Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Nordrhein-Westfalen war es jeweils der erste Vogelgrippe-Fall in einem Nutztier-Betrieb. Das Vogelgrippe-Virus H5N8 gilt als für den Menschen ungefährlich. Es ist aber eine erhebliche Bedrohung für Hausgeflügel. Seit den ersten Nachweisen am 8. November sind in 14 Bundesländern Fälle bekannt geworden. In diesen Regionen gilt die Stallpflicht.

Mit Material von dpa
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