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Geflügel

Vogelgrippe: Das steht in der Eilverordnung

ah
am
23.12.2014

Wegen der Vogelgrippe gilt seit heute bundesweit eine Eilverordnung. Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie als Landwirt wissen müssen.

Noch immer weiß niemand, wie sich die Vogelgrippe derzeit verbreitet. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) vermutet ein Einschleppen durch Personen, Waren, Futter oder Wasser. Auch die Verbreitung über infizierte Wildvögel wird nicht ausgeschlossen.
 
Nachdem die Vogelgrippe vergangene Woche auch in der Geflügelhochburg Cloppenburg aufgetreten ist, hat das Landwirtschaftsministerium eine Eilverordnung erlassen. Sie gilt ab heute bis zum 31. März.

Eilverordnung zur Vogelgrippe: die Details

  • Die Eilverordnung bezieht sich ausschließlich auf Enten und Gänse
  •  Untersuchung auf Vogelgrippe, Subtypen H5 und H7
  • Virusnachweis, Antigennachweis oder Genomnachweis (virologische Untersuchung) durch kombinierten Rachen- und Kloakentupfer
  • Untersuchungszeitraum: Sieben Tage vor dem Transport
  • Menge: 60 Tiere je Transport, bei Transporten mit weniger als 60 Gänsen/Enten: alle Tiere
  • Nur wenn die Enten/Gänse nicht mit Vogelgrippe befallen sind, dürfen sie transportiert werden
Geflügelhalter, die sich nicht an die Eilverordnung halten, begehen eine Ordnungswidrigkeit. Für Enten und Gänse, die vor dem 28. Dezember transportiert werden, gilt die Eilverordnung nicht. 

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