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Geflügel

Weltweiter Geflügelhandel wird weiter zunehmen

von , am
29.05.2012

Washington/Wien - Laut Marktbeobachtern des US-Landwirtschaftsministeriums wird der weltweite Handel mit Geflügelfleisch weiter zunehmen. Den höchsten Importbedarf hat Japan.

Künftig müssen Landwirte im Rahmen der Herkunftskennzeichnung Angaben über die Herkunft und Aufzucht der Tiere machen. © Elenathewise/fotolia.de
Die Experten erwarten für 2012 global eine Steigerung der Importmengen an Hühnerfleisch um 2,9 Prozent auf 8,76 Millionen Tonnen.
 
Der größte Importbedarf wird heuer Japan (840.000 Tonnen) vor Saudi-Arabien (832.000 Tonnen) und der EU (740.000 Tonnen) zugeschrieben. Allerdings ist die EU mit 1,06 Millionen Tonnen gleichzeitig auch der weltweit größte Exporteur und hat in diesem Bereich eine positive Bilanz, zumal auch noch 150.000 Tonnen Putenfleisch aus der EU exportiert werden.
 
Am meisten Hühnerfleisch exportieren werden 2012, wie schon in der Vergangenheit, voraussichtlich Brasilien (3,32 Millionen Tonnen) und die USA (3,16 Millionen Tonnen). Auch die EU-Kommission geht davon aus, dass die Geflügelfleischlieferungen aus der Union in Richtung Drittstaaten das Rekordniveau von 1,3 Millionen Tonnen Schlachtgewicht erreichen werden. Bremsend könnten sich steigende Futtermittelkosten auswirken.

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