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Geflügel

Wochenrückblick: Angst vor Vogelgrippe treibt Eiergeschäft an

von , am
12.12.2014

Bonn - Momentan ordert der Handel mehr Eier als benötigt werden. Ursache ist die Sorge über einen weiteren Ausbruch der Vogelgrippe.

Das Unternehmen Bayern-Ei darf vorläufig keine Eier mehr verkaufen. © Mühlhausen/landpixel
Das Vorweihnachtsgeschäft mit Eiern verlief weiterhin flott. Die Bestellungen aus dem Lebensmitteleinzelhandel gingen zu Wochenbeginn gegenüber der Vorwoche langsam zurück, waren aber nach wie vor auf hohem Niveau. Teils wurde mehr geordert als aktuell benötigt wurde; hier spielte die Bevorratung aufgrund der Sorge über einen fortgesetzten Ausbruch der Vogelgrippe weiterhin eine Rolle. Marktteilnehmer hofften auf eine Fortsetzung der belebten Nachfrage bis in die Silvesterwoche hinein.

Begrenztes Eierangebot

Eier aus allen Haltungsformen wurden gut vom Markt aufgenommen. Das Angebot war in einigen Bereichen in Deutschland sogar verknappt. In den Niederlanden war ausreichend Ware vorhanden.

Eierpreise leicht erhöht

Margit M. Beck, MEG - Marktinfo Eier & Geflügel
Die Preise für Eier der Gewichtsklassen L und M stagnierten oder stiegen leicht an. XL-Eier zeigten sich gegenüber der Vorwoche weitgehend unverändert. Niederländische Ware für den deutschen Markt kam zu stabilen Preise ins Land. Die Preise in Frankreich waren weiter im Aufwind. 
  
Die MEG berichtet kontinuierlich über das Geschehen auf den Eier- und Geflügelmärkten.
 
 
 
Detaillierte Informationen über das Leistungsspektrum der MEG finden Sie unter http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/
 
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