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Geflügel

Wochenrückblick: Geflügelpreise unter Druck

von , am
05.12.2014

Bonn - Am Geflügelmarkt ist zurzeit reichlich Ware vorhanden. Durch das Importembargo einiger Länder fehlen Exportmöglichkeiten. Die Preise sind entsprechend niedrig.

Hähnchenschenkel stehen derzeit reichlich zur Verfügung. © Mühlhausen/landpixel
Hähnchenfilet wird rege und zu stabilen Preisen gehandelt. Preisdruck zeichnete sich am Schenkelmarkt ab, insbesondere bei Schenkeln mit Rückenstück. Das Angebot in diesem Bereich ist umfangreich, aus den Niederlanden werden Schenkel wieder reichlich offeriert. Zudem fehlen Exportmöglichkeiten, aufgrund der Importembargos einiger Länder. Auf Erzeugerebene wurden niedrigere Auszahlungspreise vereinbart.

Putenpreise stabil

Am Putenmarkt waren die Großhandelspreise weitgehend stabil. Die Nachfrage nach Rotfleischartikeln bleibt rege. Der Absatz von Putenbrust läuft recht zügig. Verhandlungen zwischen Erzeugergemeinschaften und Mästerorganisationen ergaben regional erneut niedrigere Auszahlungspreise.

Althennenpreise teils etwas schwächer

Margit M. Beck, MEG - Marktinfo Eier & Geflügel
Die aktuellen Schlachthennenpreise am deutschen Markt gaben teilweise nach. In den Niederlanden wurden die Preisfeststellungen vor dem Hintergrund der Vogelgrippe ausgesetzt. Der Absatz der Fertigware ist rege. Die Großhandelspreise blieben stabil.
 
 
  
Die MEG berichtet kontinuierlich über das Geschehen auf den Eier- und Geflügelmärkten.
 
 
 
Detaillierte Informationen über das Leistungsspektrum der MEG finden Sie unter http://www.marktinfo-eier-gefluegel.de/
 
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