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Hausfriedensbruch

Ziegen-Befreierinnen zu Geldstrafe verurteilt

Ziegen stehen im Melkstand
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
27.12.2018

Nach dem sie 18 Ziegen „befreit“ haben, standen zwei Tierschutz-Aktivistinnen wegen Hausfriedensbruch vor Gericht.

In der Schweiz sind zwei Tierschutz-Aktivistinnen zu unbedingten Geldstrafen verurteilt worden. Die Frauen hatten im vergangenen März 18 Ziegen aus einem Schlachthof gestohlen. So wollten sie deren Tod verhindern.

Wie der Schweizerbauer berichtet, standen die Tierbefreierinnen im Alter von 21 und 22 Jahren als Vertreterinnen der militanten Bewegung „269life Libération Animale Suisse“ deshalb wegen Hausfriedensbruch und unrechtmäßiger Aneignung vor Gericht.

Viehzüchter entschädigt

Dort wurden sie aufgrund der Vergehen zu Geldstrafen ohne Bewährung verurteilt. Zudem müssen sie dem Viehzüchter für die gestohlenen Ziegen eine materielle Entschädigung in Höhe von umgerechnet rund 9.700 Euro zahlen.  

Reue zeigten die beiden Frauen vor Gericht nicht. Sie erklärten, dass sie ihren Kampf für die Tiere fortsetzen würden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Einspruch der Aktivistinnen sei wahrscheinlich.

Mit Material von Schweizerbauer
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