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Flexible Einspülschleuse

Karsten Schranz, traction
am
29.07.2016

Die Deltis-Baureihe bildet den Einstieg im Kuhn-Programm, wurde aber nun um clevere Details ergänzt.

Nachdem Kuhn die neuen gezogenen Spritzen der Baureihen Lexis auf der vergangenen Agritechnica vorgestellt hat, wurden jetzt die Einsteigermodelle Deltis 2 präsentiert. Hier liegt der Fokus ganz klar auf einfacher Bedienung, Zuverlässigkeit und Anwendungssicherheit. Der 1.300 l fassende Tank ist L-förmig aufgebaut und bietet dadurch einen großen und steilen Sumpf. Das sorgt für eine sichere Entleerung und geringe Restmengen. Die Gestänge gibt es in 15 bis 24 m Breite. Typisch Kuhn: Neben Stahlgestängen werden auch Aluminium-Varianten angeboten, die die Deltis 2 insgesamt zu einer der leichtesten Spritzen in diesem Marktsegment machen sollen. Sie wiegt mit einem 21 m Alugestänge nur rund 1,1 t! Auffällig ist der zentrale, oben angelenkte Zylinder, der das Gestänge in einem Parallelogramm in der Höhe führt. Geklappt wird der Balken längs neben dem Schlepper, wobei er durch die steile Klappung nicht weit nach vorne ragt.

Clevere Einspülschleuse

Um den Sumpf auf der linken Seite möglichst groß zu gestalten, die Spritze über die Breite möglichst schmal zu halten und dabei doch nicht auf eine Einspülschleuse verzichten zu müssen, hat Kuhn diese kurzerhand aus einem speziellen Gummi gefertigt und klappbar konstruiert. Die Optifiller Einspülschleuse hat ein Fassungsvermögen von 42 l. Die Öffnung ist breit genug um auch große Kanister bequem zu befüllen. Mit einer Handlanze lässt sie sich sicher und einfach ausspülen. Das System ist durch Kuhn patentiert. Die Bedienung der Spritze erfolgt über ISOBUS. Die Deltis 2 ist ab September 2016 bestellbar.

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