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500-Millionen-Marke geknackt

Externer Autor
am
14.02.2014

Die Amazonen-Werke haben im Geschäftsjahr 2013 den Umsatz mit einem Rekordwert von 515 Mio. Euro um 12 Prozent (ggü. 2012) gesteigert.

Rund 80 % der Produkte werden exportiert. Die umsatzstärksten Märkte sind Deutschland, Frankreich, Russland, Polen, England und Skandinavien. Stark ausweiten konnte Amazone seine Verkaufszahlen laut eigenen Angaben im Baltikum, in Spanien und in Rumänien. Der weltweite Absatz ist besonders bei den Pflanzenschutzspritzen überdurchschnittlich positiv, aber auch bei der Düngetechnik, den Bodenbearbeitungsmaschinen, der Sätechnik und der Kommunaltechnik sind die Absatzzahlen gestiegen.
 
Produktseitige Neuheiten des Jahres 2013 sind allen voran der Volldrehpflug Cayron, mit dem Amazone in die wendende Bodenbearbeitung eingestiegen ist, der Cenius TX-Grubber mit Arbeitsbreiten bis 7 m und die Cirrus 03-Sämaschine. Weitere Neuheiten waren der Pflanzenschutzselbstfahrer Pantera 4502, das Strip Till-Gerät XTill-VT und die Düngerstreuer-Baureihe ZA-TS mit bis zu 52 m Arbeitsbreite.

Marktausbau in Russland, China und Afrika

Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer führen das Jahresergebnis auf die allgemeine Marktlage zurück, aber auch darauf, dass die Amazone-Gruppe in den Ausbau der Werke und die Entwicklung neuer Maschinen investiert hat: Rund 5 % des Umsatzes gibt Amazone für Forschung und Entwicklung aus. Zu den größten Vorhaben zählt der Neubau eines Technik-Zentrums mit 120 Arbeitsplätzen in Hasbergen-Gaste, der Mitte Februar 2014 eingeweiht wird. In Leipzig errichtet Amazone derzeit eine neue Fertigungshalle für die Pflugproduktion und am Standort Leeden einen 3.000 m² großen Erweiterungsbau für die Logistik.
 
Außerdem hat Amazone die Gesellschaftsanteile beim Fertigungswerk GAG Eurotechnika, die laut Hersteller in Russland als größter inländischer Produzent von nicht selbstfahrender Landtechnik gilt, vollständig übernommen. Erweitert hat die Amazone-Gruppe auch die Kapazitäten im Service und Kundendienst, indem die Anzahl der Mitarbeiter und das Schulungsangebot für Amazone-Vertriebspartner aufgestockt wurden. So ist neben dem Umsatz auch die Mitarbeiter-Zahl im Geschäftsjahr 2013 gestiegen, nämlich auf 1.800.
 
Mit einer Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2014 sind die Amazone-Geschäftsführer angesichts der zurzeit weltweit verhaltenen Marktentwicklung vorsichtig. Zwar wird insgesamt ein leichter Marktrückgang erwartet, doch man hofft durch den Gewinn von Marktanteilen den Umsatz auf konstant hohem Niveau halten zu können. Möglichkeiten der Absatzsteigerung sieht die Amazone-Gruppe vor allem im Export in neue Märkte wie in Afrika oder China.

Geplant sind außerdem unter anderem der Bau einer neuen Farbgebungsanlage am Werkstandort Hude-Altmoorhausen - mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich die bislang größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. In Leipzig soll die Produktion der neuen Cayron-Pflüge an den Start gehen und in Hasbergen-Gaste sollen die Produktionskapazitäten für die neuen ZA-TS-Düngerstreuer ausgebaut werden. je

Weitere Informationen: www.amazone.de

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