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Azubi-Zuwachs

Externer Autor
am
10.06.2014

2013 gab es in Deutschland 7.258 Auszubildende zum Beruf des Land- und Baumaschinenmechanikers. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

2013 gab es in Deutschland 7.258 Auszubildende zum Beruf des Land- und Baumaschinenmechanikers. Das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der LandBauTechnik-Bundesverband e.V. hat nun Zahlen veröffentlicht, die die Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinen beleuchten. Kein anderer Ausbildungsberuf im Handwerk hat eine so positive Entwicklung, was die Anzahl an Lehrlingen betrifft: Das gesamte Handwerk kommt auf minus 4,5 Prozent, die Metallberufe (zu denen die Land- und Baumaschinenbranche gehört) auf minus 1,8 Prozent, der Kfz-Mechatroniker immerhin auf plus 0,7 Prozent, der Metallbauer auf minus 8,3 Prozent.
 
Die Mechaniker-Auszubildenden verteilen sich dabei recht gleich auf die vier Lehrjahre; die Übersicht weist keine größeren Disparitäten auf. Die Azubis arbeiten in 2.768 Ausbildungsbetrieben, was rein rechnerisch heißt, dass pro Ausbildungsstätte 2,62 Lehrlinge ausgebildet werden. Was den Schulabschluss der Auszubildenden betrifft, haben inzwischen die Realschüler (48 Prozent) die Hauptschüler (44 Prozent) überholt; zudem steigt die Zahl der Schulabsolventen mit Hochschulreife (5,7 Prozent). Die Abbrecherquote beträgt knapp 5 Prozent - eine gute Bilanz im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen: Insgesamt brechen im Handwerk 14,2 Prozent der Lehrlinge vor Ausbildungsende ab.
 
Statistisch gesehen ist unter 200 Mechaniker-Lehrlingen bei Land- und Baumaschinen nur eine einzige weiblich – der Mädchenanteil ist also absolut unterproportional. Damit gehört diese Sparte zu den Schlusslichtern im Handwerk; insgesamt sind im Handwerk 22,0 Prozent der Auszubildenen weiblich. Auch bei den Ausländern ist der Mechaniker für Land- & Baumaschinentechnik ziemlich wenig präsent. je

Weitere Informationen finden Sie unter: www.landbautechnik.de
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