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Challenger Europa: Übergabe an Fendt?

Challenger Traktoren
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Matthias Mumme, traction
am
24.04.2017

Laut britischen Medien übernimmt Fendt ab 2018 das Challenger-Produktprogramm in Europa.

Die Gerüchteküche brodelte schon länger: Nachdem Challenger die Produktion der Feldspritzen komplett von Grubbenvorst nach Hohenmölsen (der Produktionsstätte der Fendt Katana-Feldhäcksler) verlagert, zeichnet sich nun ein noch größerer Paukenschlag ab. Laut dem britischen Farm Machinery Journal zieht AGCO die Marke Challenger ab dem 1. Januar 2018 aus dem europäischen Markt zurück, und übergibt das Produktprogramm an Fendt. Dies betrifft nicht nur die RoGator-Pflanzenschutzspritzen, sondern wohl auch die MT-Raupentraktoren – die vor allem in Großbritannien und Italien in den letzten 15 Jahren einen starken Absatz fanden.

Bereits 2016 waren Fotos vom Prototypen eines Raupentraktors mit Fendt-Design im Internet aufgetaucht, die Gerüchten zufolge eine neue Baureihe mit stufenlosem Fahrantrieb zeigen. Laut dem Beitrag des Farm Machinery Journal handelte es sich dabei möglicherweise tatsächlich um einen auf Basis des Fendt 1050 Vario entwickelten Raupenschlepper mit zwei Laufwerken, der zur Agritechnica 2017 gelauncht werden soll. Zudem soll der Rückzug von Challenger alle Märkte außerhalb der USA betreffen – ob damit auch Australien, Afrika und der Ostblock gemeint sind, ging aus der Meldung nicht hervor.

Ein offizielles Statement und eine Bestätigung seitens AGCO steht noch aus  – wir halten Sie auf dem Laufenden!

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