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Claas auf Russlandkurs

Externer Autor
am
02.10.2015

Das Claas-Werk im südrussischen Krasnodar ist in Betrieb gegangen. Insgesamt haben die Harsewinkler dort 120 Mio. Euro investiert.

Aktuell werden in Russland 72 Mio. ha landwirtschaftlich genutzt. Insgesamt wären 122 Mio. ha für den Ackerbau geeignet. Der Modernisierungsbedarf und die Nachfrage nach effizienten Erntetechniken sind weiter groß. Deshalb hat Claas den Fokus auf das Land gesetzt.
 
In 27 Monaten entstand in Krasnodar die neue Produktionsstätte für Landtechnik. Das neue Werk beschäftigt Menschen aus vielen Regionen Russlands, die teilweise mehr als 2.000 km gereist sind, um in Krasnodar zu arbeiten. Viele der nachgefragten Berufe und Techniken gab es dort bisher nicht, einige sind selbst in ganz Russland kaum verbreitet. Arbeitsplätze wie an den computergesteuerten Lasermaschinen oder an der automatisierten Lackieranlage findet man in der Region kein zweites Mal. Lothar Kriszun, Sprecher der Claas-Konzernleitung, ist zufrieden: „Wir tun das, weil die russische Landwirtschaft hervorragende Zukunftsperspektiven hat.“

40 Mio. Euro für Händlernetz in Russland

Die Produktionsfläche in Krasnodar ist rund neunmal so groß wie die der bisherigen Fabrik und beträgt rund 45.000 Quadratmeter. Damit steigt das Produktionsvolumen auf bis zu 2.500 Mähdrescher und Traktoren pro Jahr. Das Werk zählt somit jetzt zu den vier größten der elf Claas-Produktionsstätten weltweit.
 
Die Inbetriebnahme fällt in einen Zeitraum mit politischen wie wirtschaftlichen Turbulenzen. Dazu zählen die volatilen Wechselkurse, die schwierigen lokalen Finanzierungsmöglichkeiten und das Bestreben von Claas als echter russischer Hersteller anerkannt zu werden. Die 17 russischen Servicepartner von Claas wollen dafür in den kommenden drei Jahren rund 40 Millionen Euro in ihr Händlernetz investieren. je

Weitere Informationen: www.claas.de
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