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16.10.2015

Farmbird, Feldpixel und Agrimentor - so heißen die Neuheiten, die der Farmsoftwareentwickler Helm auf der Agritechnica 2015 zeigt. Wir berichten, was sich dahinter verbirgt.

Farmbird, Feldpixel und Agrimentor - so heißen die Neuheiten, die der Farmsoftwareentwickler Helm auf der Agritechnica 2015 zeigt. Wir berichten, was sich dahinter verbirgt.
Der Helm-Farmbird ist Hofdrohne inklusive Foto- und Videokamera, die mit der Helm-Schlagkartei vernetzt werden kann. Damit kann im Programm die Flugroute der Drohne festgelegt und auf das Fluggerät übertragen werden. Farmbird arbeitet teilautonom, das heißt er fliegt die Route selbstständig ab. Der Landwirt sieht das Live-Bild direkt in der Herakles App; und das theoretisch bis zu einer Entfernungvon 2 km, wobei rechtliche gesehen das Fluggerät immer in Sichtweite des Landwirts sein muss und daher eine solche Entfernung nicht erlaubt ist.
 
Die Fotos werden anschließend direkt in das Programm übernommen. Mit diesen Bildern lassen sich laut Helm Bestandsmängel, Unkrautnester oder Wildschäden erkennen, vermessen und dokumentieren. Farmbird wird ausschließlichmit Vor-Ort-Auslieferung und Schulung angeboten. Helm plant darüber hinausweitere Services und Agrardrohnen. 

Karten immer mit dabei

Außerdem stellt Helm das Programm Farmpixel vor. Es konvertiert Sensordaten, Satellitenkarten und Drohnenfotos in einheitliche, geocodierte Bilder. Diese Bilder wiederum werden in Helm-Schlagkarteien und -Apps angezeigt. Damit will Helm das Problem lösen, dass Ertragskartierungen, Drohnen- oder Satellitendaten als Datengrab irgendwo auf der Festplatte landen und nicht zusammengeführt und analysiert werden. Als Bilder in der Helm-App oder in einem Cloud-Service hat man die Karten jedoch immer auf dem Feld mit dabei - auf dem Smartphone. Feldpixel soll ab 2016 in allen Helm-Feldmanagementlösungen standardmäßig enthalten sein.

"Anwendung unzulässig!"

Schließlich bringt Helm noch eine Programmerweiterung für den Pflanzenschutz mit nach Hannover. Anwendungsbestimmungen für einzelne Spritzmittel oder Tankmischungen können sich jederzeit ändern. Um up-to-date zu bleiben bietet Helm seit 2014 den Pflanzenschutzassistenten Agrimentor an, eine internetbasierte Erweiterung der Schlagkartei. Bei der Planung und direkt vor der Pflanzenschutzmaßnahme erfährt der Anwender auf Knopfdruck ob die Mischung auf dem Schlag zulässig ist und ob es Abstandsauflagen gibt. Gewässer werden laut Helm automatisch erkannt und die Schutzzonen im Live-Luftbild der Herakles-App angezeigt. Neu zur Agritechnica ist die Erweiterung um Warnungen zur Resistenzgefahr sowie zur Stickstoffüberschreitung nach der Düngeverordnung. je

Weitere Informationen: www.helm-software.de
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