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eHoftrac geht in Serie

Externer Autor
am
14.11.2014

Vor einem Jahr wurde der Prototyp vorgestellt, nun ist der eHoftrac von Weidemann serienreif.

{BILD:622008:jpg}In diesem Sommer wurde der eHoftracs in der Praxis getestet, wie wir berichteten. Anfang 2015 wird er nun zu kaufen sein, wie Weidemann auf der EuroTier in Hannover verkündete. Der eHoftrac ist ein vollelektrischer Hoflader mit Knicklenkung für landwirtschaftliche Innenanwendungen, der auf Weidemanns klassischem 1160er Hoftrac basiert.
 
Eine Ladung der Blei-Säure-Akkus reicht für einen Arbeitseinsatz von 2 bis 4 Stunden, je nach Einsatzbedingungen. Die Ladezeiten betragen 8 Stunden mit einem Standardladegerät und 6 Stunden mit einem Schnellladegerät. Für den Ladevorgang wird einfach die Motorhaube aufgeklappt und die Batterie mit dem Ladegerät verbunden. Die Steckdose dafür ist an der Maschine staub- und spritzwassergeschützt verbaut. Die Leistungsparameter des eHoftracs sind laut Weidemann analog der konventionellen, bestehenden Maschine umgesetzt. Die Kipplast erhöht sich durch das Batteriegewicht in der Maschine auf 1.348 kg mit Schaufel.
 
Die Mehrkostenberechnung für den elektrischen Antrieb korrigierte Weidemann etwas nach oben: Sie betragen bei der momentanen Marktsituation circa 20 Prozent gegenüber der dieselangetriebenen Maschine. Bei den Energiekosten beträgt die Einsparung rund 41 Prozent gegenüber dem Hoftrac 1160. Dafür mit einbezogen wurden die Servicekosten bei der konventionellen Maschine und beim eHotrac der Batterieaustausch nach circa 1.200 Ladezyklen. Bei den CO2-Emmisionen bleibt die Prognose vom Sommer diesen Jahres gleich: Die Reduzierung beträgt 43 Prozent. Für diese Betrachtung wurde der derzeit existente Strom-Mix in Deutschland zu Grunde gelegt. Schlussfolgernd gibt Weidemann an, dass sich die erhöhten Investitionskosten für den eHoftrac von ca. 20 Prozent nach ca. 2.800 Betriebsstunden amortisiert haben werden. je

Weitere Informationen: www.weidemann.de
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