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Fendt erweitert Erntetechnikprogramm

Externer Autor
am
14.09.2015

Mit Mähwerken, Wendern und Schwadern von Fella, einem elektrisch angetriebenen Schwader und dem selbst entwickelten Ladewagen bietet Fendt ab 2016 ein nahezu komplettes Grünfuttererntetechnikprogramm an.

Mit Mähwerken, Wendern und Schwadern von Fella, einem elektrisch angetriebenen Schwader und dem selbst entwickelten Ladewagen bietet Fendt ab 2016 ein nahezu komplettes Grünfuttererntetechnikprogramm an.
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Auf der Agritechnica 2015 zeigt Fendt damit ein nahezu vollständiges Programm von Technik für die Grünfutterernte. Die Maschinen stammen weitestgehend vom zum AGCO-Konzern gehörenden Hersteller Fella.
 
Zu den neu gezeigten Geräten gehören die Cutter-Trommelmähwerke mit 2 bis 4 Trommeln (2,20 bis 3,26 m Arbeitsbreite), die Slicer-Scheibenmähwerke (1,66 bis 9,30 m Arbeitsbreite), die Ein- bis Vierkreiselschwader der Baureihe Former (3,40 bis 12,50 m Arbeitsbreite) sowie die Twister-Zettwender (4,0 bis 17,5 m Arbeitsbreite).
 
Dazu präsentiert Fendt mit dem Former 12555 X einen Vierkreiselschwader mit elektrischem Kreiselantrieb. Dieser wird über eine AEF-spezifizierte Gleichspannungsschnittstelle (700 V) mit Elektrizität versorgt. Jeder Kreisel besitzt einen eigenen elektrischen Integralantrieb mit Leistungselektronik, der in die Schwadglocke integriert ist. Damit lassen sich alle vier Kreisel unabhängig voneinander in ihrer Drehzahl regeln – und das zudem unabhängig von der Motordrehzahl des Traktors. Ein weiterer Vorteil des Schwaders ist seine Wartungsfreundlichkeit, da er keine Gelenke mit Fettschmierung und keine ölgefüllten Getriebe besitzt. Laut Fendt ist eine zusätzliche Kühlung der Torquemotoren nicht notwendig.
 
Eine weitere Neuheit, auf die viele bereits gewartet haben, ist der Fendt-Ladewagen. Zu den technischen Details schweigt sich Fendt bislang noch weitestgehend aus. Nur soviel steht fest: Die zwei Typen VarioLiner 2035 und VarioLiner 2440 wurden gemeinsam mit der Maschinenfabrik Stolpen und der TU Dresden entwickelt, und positionieren sich zunächst im 35/40-Kubikmeter-Segment mit Tandemfahrwerk. Zudem soll die Pickup nach bisherigen Erkenntnissen hydraulisch angetrieben werden. mu
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