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Fendt sagt Feldtag ab

Julia Eder, traction
am
18.04.2016

Die beiden Veranstalter Saaten-Union GmbH und AGCO/Fendt haben den gemeinsamen Feldtag Ende August abgesagt. Grund sei laut Fendt die schwierige Lage der Landwirte.

Alle zwei Jahre, Ende August, in Wadenbrunn bei Würzburg: Der Feldtag von Fendt und der Saaten-Union war bisher ein fester Termin im Kalender vieler Landtechnik-Fans. Dieses Jahr wird er nicht stattfinden.

Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt-Geschäftsführung, begründet die Entscheidung in einer Pressemitteilung so: "Ein großer Feldtag mit entsprechend großem Aufwand und 50.000 bis 60.000 Besuchern passt nicht in die heutige schwierige Zeit." Die schwierige wirtschaftliche Lage auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben mit niedrigen Erzeugerpreisen bereite den Bauern erhebliche Sorgen.

Nächster Feldtag: 2018

Der nächste Feldtag soll 2018 stattfinden. "Wir gehen davon aus, dass sich die Situation innerhalb der nächsten zwei Jahre wieder deutlich bessern wird. In einem positiven Umfeld werden wir 2018 den weltweit einzigartigen Erfolg des Fendt Saaten-Union Feldtag in Wadenbrunn fortsetzen", so Paffen weiter.

Wer die Fendt-Maschinen sehen möchte, hat auf anderen Veranstaltungen die Gelegenheit dazu. Der Hersteller wird an regionalen, überregionalen und internationalen Ausstellungen, Tagungen und Feldtagen, wie zum Beispiel den DLG-Feldtagen in Haßfurt, dem Zentrallandwirtschaftsfest (ZLF) in München, der Hortitechnica in Stuttgart und der DeLuTa in Bremen. Auch die Saaten-Union wird auf regionalen Feldtagen in ganz Deutschland und auf den DLG-Feldtagen die aktuellen Themen rund um die derzeitigen Rahmenbedingungen aufgreifen. 

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