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Fendt stellt Rundballenpressen Rotana und Solowickler Rollector vor

Fendt Rotana, Rollector und Former
Felix Ammon
am
22.08.2018

Mit der Fendt Rotana wird eine neue Generation von Rundballenpressen eingeführt. Pünktlich zum Feldtag in Wadenbrunn präsentiert Fendt die neue Serie bestehend aus der Festkammerpresse Rotana 130 F und den Press- und Wickelkombinationen Rotana 130 F Combi und Rotana 160 V Combi.

Technik für Beständigkeit

Um Abnutzung und Verschleiß so gering wie möglich zu halten, verfügen alle Rotana Modelle über ein Freilaufkettenrad, welches sich komplett 360° drehen kann. Tritt beim Pressvorgang eine plötzliche Blockade auf, dreht sich das Kettenrad weiter und der Ballen kann sich verlangsamen und auslaufen. Damit schützt die neue Freilauffunktion alle Kammer- und Antriebskomponenten vor zusätzlicher Abnutzung im Falle einer Blockade.

Durch das neue Antriebskonzept wird laut Fendt eine längere Haltbarkeit sowie eine bessere Kraftübertragung vom Getriebe auf die Presswalzen erreicht. Um die Kraft gleichmäßig zu verteilen wird der Hauptantrieb nun auf zwei Ketten aufgeteilt.

Richtige Ballendichte

Fendt Rotana bei Wickeln

Die Presswalzen wurden bei allen neuen Fendt Rotana Festkammermodellen neu angeordnet und der Durchmesser an der Einzugsöffnung der Kammer verkleinert. Mit Neuanordnung der Walzen wird laut Fendt eine sichere Rotation der Ballen, eine noch größere Ballendichte sowie ein höherer Futterdurchsatz gewährleistet.

Zusätzlich wurde ein Sensor installiert, der die Gleichmäßigkeit der Ballendichte misst. Beim Erreichen der letzten 30 Prozent des Ballenpressens unterstützt eine Anzeige im Terminal den Fahrer dabei, eine gleichmäßige Ballenform zu erreichen: Der Fahrer sieht, wie er am besten dem Schwad folgen muss.

Neues Design und neue Bedienung

Durch optische und funktionelle Anpassung der Seitentürverkleidung wird der Zugang zukünftig zum Inneren der Maschine verbessert. Beide Seitenpanele sind klappbar. 

Auch über ISOBUS kann die Presse optional gesteuert werden und weiterhin auch mit den Bedienterminals E-Link Control und E-Link Pro.

Gepresst und gewickelt mit den Fendt Rotana Kombimaschinen

Fendt Rotana beim Wickelprozess

Das Transfersystem der Rotana Modelle sorgt dafür, dass jeder Ballen sicher aus der Presskammer auf den Ballenwickeltisch geleitet wird. Ein sich bewegender Transferarm bringt den Ballen auf den tiefergelegenen Tisch. Um ein Verrutschen des Ballens bei Hanglage zu verhindern, ist die Ballentransferrampe zusätzlich mit sich bewegenden Seitenteilen bestückt. 

Die Ballen können bei einer Kombimaschine gewickelt oder ohne Wicklung abgelegt werden, z.B. beim Pressen von Stroh. Links und rechts ist der Ballenwickeltisch je mit zwei seitlichen Stützrollen ausgestattet, die laut Fendt eine gute Lagesicherheit beim Wickeln gewährleisten. Für mehr Flexibilität beim Wickeln sind alle Rotana Kombimaschinen serienmäßig mit einer Folienvorspannung ausgestattet. Es kann zwischen drei verschiedenen Spannungen ausgewählt werden, je nach Art und Qualität der Folie.

Zwischen zwei Varianten kann bei der Ballenablage gewählt werden. Es gibt die Möglichkeit den Ballen mithilfe einer Ballenmatte schonend auf den Boden abzulegen und auch eine Stirnseitenablage ist möglich.

Auch bei den Press- Wickelkombinationen können Kunden mit bekannten Bediensystemen arbeiten, um alle Prozesse zu steuern und zu überwachen. Sie können sowohl mit E-Link Pro als auch mit ISOBUS arbeiten. Ein zusätzliches Bedienpult erlaubt auch eine manuelle Bedienung. 

Solowickler Fendt Rollector 130

Fendt Rollector

Zusätzlich zur neuen Fendt Rotana Serie der Solowickler Fendt Rollector 130 erhältlich. Er ist sowohl für die Ballen der Festkammerpressen, als auch für variable Pressen mit bis zu einem Durchmesser von 0,90 m bis 1,30 m geeignet.

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