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Geräteoffensive von John Deere

Externer Autor
am
16.07.2015

Neues Mähwerk, neue Ballenverpackung und die Überarbeitung der Großpackenpresse L1533 - damit startet John Deere in die nächste Grünland- und Ackerbausaison.

{BILD:639024:jpg}{BILD:639025:jpg}Die neue Schmetterlingskombination besteht aus dem Frontmähaufbereiter F350R kombiniert mit zwei im Heck montierten Mähaufbereitern R990R. So wird eine Gesamtbreite von 9,9 m erreicht. Mit den Mähaufbereitern R870R kommt man auf eine Breite von 8,70 m.

Der Rahmen der Mähwerke wurde neu konstruiert, um den Anbau zu erleichtern und die Sicht sowie die Bodenanpassung zu verbessern. Wie viel sich die Mähwerke überlappen sollen, lässt sich hydraulisch einstellen - von 30 bis 50 cm. Die Messerbalken sind mit einer auf ihre Lebensdauer ausgelegten Schmierung und einem Messer-Schnellwechselsystem ausgestattet. Der Aufbereiter mit vorgespannten Zinken wurde neu konstruiert.

Über ein neues Display kann der Fahrer in der Kabine einiges einstellen: Auflagedruck, Arbeitsbreite und einzelnes Anheben der Mähaufbereiter um Hindernissen auszuweichen.

Pressen und verpacken

Der Großpackenpresse L1533 mit dem Ballenmaß 90 x 80cm hat John Deere für die Saison 2016 überarbeitet. Die neue Pick-Up ist mit 2,3 m um 20 cm breiter als das Vorgängermodell und hat nun fünf Zinkenreihen für besseren Einzug. Die L1533 ist jetzt außerdem mit 15 statt der bisher 10 MaxiCut Messer ausgestattet, wodurch die theoretische Schnittlänge auf 45 mm verkürzt werden kann. So sollen die Ballen dichter werden. Um die Wartung zu vereinfachen, können die Messer mit einer neuen Messerkassette und einer Schiebevorrichtung ausgetauscht werden. 
 
Für die Ballenpressen mit variabler Kammer der Serien 800 und 900 stellt John Deere außerdem eine neue Verpackung vor: B-Wrap. Mit einer eingearbeiteten Goretex-Lage sollen die Ballen damit im Freien so sicher lagern wie in der Scheune. Zwei auf die entsprechende Länge zugeschnittene Schichten Verbundmaterial schützen den Ballen laut Hersteller vor Wettereinflüssen oder Bodenfeuchtigkeit.

Säen mit der 1725NT

{BILD:639150:jpg}Die Sämaschine 1725NT wurde bereits zur französischen Landtechnikmesse SIMA vorgestellt und dort mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die erhielt sie vor allem für ihre neue Vereinzelungstechnik, mit der Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu 16 km/h möglich sein sollen. Die vereinzelten Samen werden dabei zunächst in eine Kassette mit Borsten übergeben. Ein bürstenloser Motor treibt dieses Borstenband an und richtet sich in der Geschwindigkeit an die Fahrgeschwindigkeit des Traktors. Dann werden die Samen in einer rückwärts gerichteten Flugbahn in die Furche befördert. So sollen sie ohne zu springen oder abzuprallen, präzise in die Furche gesetzt werden.

Die 8-reihige 1725NT, die auf 3 m Transportbreite geklappt werden kann, bietet eine Granulatdünger-Option. John Deere hat sie nach eigenen Angaben so konzipiert, dass sie sowohl für konventionelle als auch pfluglose Bodenbearbeitung geeignet ist. Die gezogene und elektrisch angetriebene Sämaschine kann von einem externen Generator gespeist werden, der an die Zapfwelle des Traktors angeschlossen wird.
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Pflanzenschutz mit der R900i

Das PowrSpray System für die gezogenen Feldspritzen der Serie R900i von John Deere ist jetzt mit Brühebehältern in den drei Größen 4.400, 5.200 und 6.200 l erhältlich. Es verfügt über zwei hydraulisch angetriebene Zentrifugalpumpen. Die Pumpe befüllt die Feldspritze laut Hersteller mit bis zu 1200 l/min, während die Spritzpumpe mit 750l/min oder 1000 l/min über eine direkte Ausbringraten-Steuerung verfügt.

Die selbstansaugende Niederdruck-Befüllpumpe befüllt die Feldspritze mit hoher Geschwindigkeit, selbst wenn der Traktormotor im Leerlauf läuft. Dadurch soll sie leiser arbeiten und weniger Kraftstoff brauchen. Sie wird auch zum Vorpumpen der Hochdruck-Spritzpumpe eingesetzt. je
 
Weitere Informationen: www.deere.de
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