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Gewachsener Selbstfahrer

Externer Autor
am
25.09.2015

Hardi zeigt auf der Agritechnica sein neues Flaggschiff Alpha evo.

Mit 5.000 l Fassungsvermögen ist der Alpha evo der größte Selbstfahrer von Hardi. Ausgestattet ist die Spritze mit einem 245 PS starken Deutz-Motor, der Tier IV erfüllt.  Damit der evo seine Kraft auch in Vortrieb umsetzen kann, verbaut Hardi nach eigenen Angaben den kräftigsten Antrieb in diesem Segment. Er besteht aus zwei Sauer-Danfoss-Pumpen mit jeweils 115 ccm und vier Poclain-Radmotoren, die jeweils mit 1.600 ccm an den Vorderrädern und 2.500 ccm an den Hinterrädern aufwarten. Diese beschleunigen den Selbstfahrer auf 40 km/h Transportgeschwindigkeit.
 
Eine Neuheit ist auch das Airride-Fahrwerk, das auf den Erfahrungen der Saritor-Baureihe basiert. Während man bei den älteren Alpha-Modellen bis 2013 an einer mechanischen Federung festhielt, machten nun größere Motoren auch einen höheren Federungskomfort notwendig. Die neue Airride-Federung besteht aus einem Luftsack und einer neuentwickelten Aufhängung. Dabei blieb die Kinematik der Hinterachse unverändert, jedoch wird die Spiralfeder durch das neue pneumatische Federungselement ersetzt. Durch die mittige Anordnung soll sich der Einfluss auf das Gestänge minimieren und die Balance in Hanglagen verbessern. Egal wie voll der Behälter ist, die Chassis-Höhe bleibt gleich. Bei der Vorderachse übernimmt man die Kinematik der Saritor-Spritzen. Diese erlaubt eine unabhängige Bewegung der Räder über einen Weg von 185 mm.
 
Ein weiteres Feature: die hydraulische Spurweitenverstellung. An jeder Achse sind zwei Halbachsen parallel zueinander montiert. Diese können hydraulisch über einen Bereich von 100 cm verschoben werden. Das reicht von einer minimalen Spurweite von 180 cm bis hin zu 280 cm, je nach dem welche Bereifung montiert ist. ksch
 
Weitee Informationen unter www.hardi-gmbh.com
 
 
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