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Gezogene Hybriddrille

Externer Autor
am
22.06.2014

Claydon stellte bei den DLG-Feldtagen die neue Sämaschine Hybrid T Drill als gezogene Version der bislang als Anbaugerät bekannten Hybrid Saat- und Düngereinheit vor.

Claydon stellte bei den DLG-Feldtagen die neue Sämaschine Hybrid T Drill als gezogene Version der bislang als Anbaugerät bekannten Hybrid Saat- und Düngereinheit vor.
Bei dem von Jeff Claydon entwickelten Claydon-Streifensaatverfahren werden die Kulturen unmittelbar in die Stoppel der Vorfrucht, in den minimal oder intensiv bearbeiteten Boden gesät. Dazu wurde nun eine neue Maschine in den Markt eingeführt. Die Hybrid T Drill wurde für die Anforderungen auf Betrieben mit 500 ha und mehr in England und anderen Ländern Europas entwickelt.
 
Sie wird zunächst mit einer Arbeitsbreite von 6 m und 19 Saatzinken angeboten. Mit dem Streifen-Direktsaatsystem und der Doppelzinkentechnologie von Claydon liegt die Flächenleistung der 6 m breiten Hybrid T laut Herstellerangaben bei bis zu 4 ha/h. Der Zugkraftbedarf beträgt dabei 50 bis 60 PS pro Meter Arbeitsbreite. Die Drillsaatmaschine besteht aus einer 2 m breiten Mittelsektion sowie zwei je 2 m breiten, hydraulisch einschwenkbaren und der Bodenkontur folgenden Außensektionen; mit eingeklappten Außensektionen beträgt die Transportbreite 3 m. Außerdem wurde ein Modell mit einer Arbeitsbreite von 8 m entwickelt. Dabei wird eine identische Mittelsektion in Kombination mit zwei jeweils drei Meter breiten Außensektionen verwendet.
 
Wesentliche Merkmale sind die beiden separaten Rahmen für Vorratsbehälter und Säschare, mit denen eine konstante Ablagetiefe des Saatguts gewährleistet werden soll, sowie die standardmäßige Ausrüstung der beiden Außensektionen mit hydraulisch angesteuerten Transportsicherungen. Bei beiden Modellen kommt ein 5.500 l fassender Vorratsbehälter zum Einsatz, dessen Kapazität bei einer 60:40-Aufteilung für insgesamt etwa 4 t Saatgut und Dünger ausreicht. Wenn die Trennplatte herausgenommen wird, lässt sich auch der gesamte Vorratsbehälter für Saatgut nutzen. Beide Sektionen des Vorratsbehälters verfügen über Überwachungskameras, einen einstellbaren Füllstandsensor sowie eine Rollabdeckung für schnelles Befüllen.

5.500 l Vorratsbehälter

Bei einem Leergewicht von 6,75 t und einer Gesamtlänge von 8,75 m verfügt die Claydon Hybrid T in der Basisversion über ein Accord-Dosiersystem mit Radarsteuerung von RDS Artemis für die Einstellung und Kontrolle der Saatdichte, über eine Kalibrierung per Knopfdruck und eine hydraulisch angetriebene Gebläseeinheit. Zur Ansteuerung der unterschiedlichen Funktionen werden insgesamt vier Steuerventile benötigt.

Die beiden Zinkenreihen der Claydon Hybrid T liegen 2,5 m auseinander; der Mindestabstand zwischen den Scharen beträgt 55 cm; dabei kann die Reihenweite auf 30 oder 60 cm eingestellt werden. Die einzeln einstellbaren Frontzinken der Sämaschine mit Wolframcarbid-Beschichtung verfügen über hydraulische Steinsicherungen und Vorauflaufmarkierungen für Fahrgassen. Rür die zwei Werkzeugbalken am Heck gibt es unterschiedliche Ausstattungsoptionen.
 
Alle Stützräder sollen ausschließlich auf dem sauberen, trockenen und unbearbeiteten Boden laufen und so auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen eine gleichbleibende Saattiefe gewährleisten. Das Gewicht des Särahmens liegt auf fünf Stützrädern mit Stollenreifen der Größe 10.0/75-15.3. Das Gewicht des Saatgutbehälters liegt separat auf vier Transporträdern mit Stollenreifen der Dimension 380/55-17.

Die Claydon Hybrid T ist serienmäßig mit Kameras an der Rück- und Unterseite und sechs Arbeitsscheinwerfern ausgestattet. Weitere Ausstattungsoptionen umfassen eine Vorrichtung zum Ausbringen von Schneckenpellets sowie eine Reihe von Striegelkombinationen für die vollständige Bedeckung des Saatguts mit Boden und eine ebene Bodenoberfläche. je
 
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.claydondrills.com
 
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