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Hektor auf Stoppeljagd

Externer Autor
am
28.07.2015

IAT zeigt ein neues Gerät für den flachen Stoppelsturz und intensive Schneidwirkung.

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In der griechischen Geschichte war die Figur des Hektors ein tüchtiger Kämpfer, der auch vor einem Gegner in Überzahl nicht zurück schreckte. Vielleicht trägt genau deshalb das neue Bodenbearbeitungsgerät des Herstellers Innovative Agrarmaschinenbau-Technik (IAT) aus Hohenlockstedt den Namen Hektor Gigant, denn damit will der Hersteller nicht nur den Boden, sondern auch den Markt aufmischen.
 
Der Hektor Gigant ist ein gezogenes oder angebautes (Version V) Bodenbearbeitungsgerät mit drei Werkzeugen. Vorweg läuft eine schwere Stabwalze (in Version V wird diese in der Fronthydraulik angebaut), die Ernterückstände und Stoppeln auf den Boden drücken soll. Danach folgen zwei Reihen Scheiben, die einzeln federnd am Rahmen angebaut sind. Dadurch sollen die einzelnen Scheiben Unebenheiten von bis zu 20 cm vertikal ausweichen können. An jeder Scheibe sind 15 Messer schräg befestigt. Damit soll der Boden flach auf nahezu dem gesamten Horizont bearbeitet werden. Doch IAT stellt vor allem die besondere Schneidwirkung heraus: Mit dem Hektor Gigant sollen alle Ernterückstände und Stoppeln zuverlässig angeschlagen und somit der Verrottungsvorgang entscheidend verbessert werden. Dadurch sollen Probleme durch Fusarien und Schädlinge, allen voran dem Maiszünsler schnell und schlagkräftig entgegen gewirkt werden. Auch stehende Zwischenfruchtbestände sollen sauber eingearbeitet werden. Den Abschluss bildet eine schwere Rohrstabwalze, die für Rückverfestigung sorgen soll.
 
Den Hektor Gigant gibt es in verschiedenen Arbeitsbreiten:
  • Hektor Gigant 3000 (2,9 m, ab 120 PS)
  • Hektor Gigant 4000 (3,8 m, ab 160 PS)
  • Hektor Gigant 5000 (4,8 m, ab 200 PS)
  • Hektor Gigant 6000 (5,6 m, ab 240 PS)
Bei einer empfohlenen Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h sollen Flächenleistungen je nach Modell zwischen 5,4 und 10,8 ha/h möglich sein. Durchdacht ist der Rahmen: In ihm kann man bis zu 1.000 l Wasser einfüllen, um mehr Gewicht auf den Hektor Gigant zu bringen und das Einzugsverhalten zu verbessern. Zur Aussaat von Zwischenfrüchten kann ein Lehner Pneumatikstreuer mit 260 l Fassungsvermögen aufgebaut werden. ksch
 
Mehr Informationen unter: www.iat-pferdekomfort.de
 
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