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Horsch Leeb PT 330

Externer Autor
am
24.10.2013

Kabine zwischen der Achse, innovative Gestängeführung: gänzlich anders kommt der Leeb PT 330 von Horsch daher und räumte in Hannover eine SIlbermedallie ab.

Kabine zwischen der Achse, innovative Gestängeführung: gänzlich anders kommt der  Leeb PT 330 von Horsch daher und räumte in Hannover eine SIlbermedallie ab.
 
Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen mit der Kabine zwischen den Achsen fand man in Europa nur selten, diese Bauweise war in Amerika und Osteuropa beliebter. Doch Horsch setzt mit der neuen Leeb PT 330 genau auf dieses Konzept und möchte es erfolgreich in unserem Markt etablieren: Die Kabine zwischen den Achsen soll für mehr Fahrkomfort und bessere Beherrschbarkeit sorgen. Die PT 330 verfügt über einen 326 PS starken 6 Zylinder Motor. Vortrieb wird durch einen Doppelpumpenhydrostat erreicht, und das beachtlich: Die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße beträgt 60 km/h. Damit der Fahrkomfort bei diesen Geschwindigkeiten nicht zu kurz kommt und die Sicherheit gewährleistet ist, gibt es eine hydropneumatische Einzelradaufhängung.
Der Tank für die Spritzbrühe fasst 6000 Liter, Frischwasser kann man maximal 600 Liter mitführen.
Auf dem Feld glänzt die PT 330 mit einer Bodenfreiheit von 1,4 bis 1,6 Meter, die stufenlos verstellt werden kann. Flexibel ist man auch bei der Spurbreite: Der Fahrer kann sie bequem aus der Kabine heraus stufenlos zwischen 2,25 und 3 Metern variieren.
Der Clou am neuen Selbstfahrer von Leeb ist jedoch die aktive Gestängeführung BoomControl, die der Jury der Agritechnica eine Silbermedaillie wert war.
20 km/h Arbeitsgeschwindigkeit auf dem Feld und das Gestänge 30 cm über dem Bestand standen auf der Agenda: Michael Horsch stellte seine Ingenieure vor eine Herausforderung. Um dies zu realisieren, wurde das Gestänge über ein großes Kugellager fast reibungsfrei an der bewährten Parallelogrammführung befestigt. Ein Gyroskop misst das Beschleunigungsverhalten des Gestänges und leitet gezielt Kräft ein, um es zu stabilisieren. Solte sich die Bodenkontur verändern, passt sich das Gestänge dank zwei Hydraulikzylinder automatisch den Unebenheiten an. Mehr Informationen gibt es unter www.horsch.de ksch
 
 
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