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John Deere erhält Auszeichnung für Bodenbewirtschaftung

John Deere HarvestLab
Felix Ammon
am
17.04.2019

John Deere Manure Sensing misst den Güllenährstoffgehalt mit dem HarvestLab 3000 Sensor (NIR) während der Ausbringung. Diese Technologie wurde nun von der Jury des „Land and Soil Management Award“ ausgezeichnet. Die Prämierung erfolgte für die positive Wirkung auf die Umwelt unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission (GD Umwelt und Gemeinsames Forschungszentrum) zusammen mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).

Die Auszeichnung wurde am 9. April 2019 auf einer Veranstaltung des Forum for Agriculture (FFA) von der European Landowners’ Organization (ELO) in der Kategorie „Breakthrough in Soil Technology” vergeben. Die Jury honoriert Maßnahmen zur Verringerung von Bodenschäden bei der Landnutzung bzw. Bodenbewirtschaftung. Der HarvestLab 3000 Sensor stellt eine Technologie für ein nachhaltiges Management des Nährstoffkreislaufes dar und sichert den effizienten Einsatz von Gülle, so der Hersteller. Durch die konstante Messung der Nährstoffe mittels Manure Sensing während der Ausbringung soll die Über- oder Unterdüngung vermieden werden. Landwirte und Lohnunternehmer können Stickstoff, Phosphor und Kali präzise anhand von Nährstoffzielvorgaben und/oder maximalen Ausbringmengen in kg/ha bzw. teilflächenspezifischen Düngekarten dosieren.

Die European Landowners‘ Organization ist eine Vereinigung nationaler Verbände der EU28 und vertritt die politischen Interessen der Landwirte auf europäischer Ebene. Sie setzt sich für die Erhaltung und den Schutz der Umwelt, erneuerbare Energien und die verantwortungsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen ein.

John Deere Joskin

Mit dem Preis wird die gute fachliche Praxis von Landwirten sowie die wertvolle Arbeit von Universitäten oder privaten Unternehmen gewürdigt. Bodenschonende Formen der Landwirtschaft sollen damit auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene unterstützt werden. Für die Landwirte sei dies ein Ansporn, ihre Arbeitsmethoden weiterzuentwickeln und nachhaltige Wege einzuschlagen. 

„Im Namen der Europäischen Kommission möchte ich John Deere zu dieser bemerkenswerten Technologie und Leistung gratulieren″, lobte Daniel Calleja Crespo, Generaldirektor für Umwelt der Europäischen Kommission. „Derartige Projekte möchte die Europäische Union fördern, da sie maßgeblich zur Entwicklung einer nachhaltigeren Landwirtschaft beitragen. ″ 

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