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John Deere spürt Absatzflaute

Externer Autor
am
20.02.2015

Der US-amerikanische Landmaschinenkonzern veröffentlichte vor kurzem seine Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres.

Am 31. Januar endete bei Deere & Company das erste Quartal des Geschäftsjahres. Für diesen Zeitraum weißt das Unternehmen einen Gewinn von 386,8 Mio. US-Dollar aus (Vorjahr 681,1 Mio.), während der Umsatz um 17 Prozent auf 6,383 Mrd. US-Dollar sanken (Vorjahr 7,654 Mrd.). Die Maschinenumsätze beliefen sich in den drei Monaten laut Unternehmensangaben auf 5,605 Mrd. US-Dollar (Vorjahr 6,949 Mrd.) und gingen demnach um 19 Prozent zurück. Außerhalb der USA und Kanada, wo die Maschinenumsätze um 14 Prozent zurückgingen, musste John Deere sogar einen Einbruch von 28 Prozent verkraften - die teils auf ungünstigen Umrechnungskursen, teils auf einer "weniger vorteilhaften Zusammensetzung des Lieferprogramms" beruhten.
 
"Die Ergebnisse des ersten Quartals spiegeln die schleppende Konjunktur in der weltweiten Landwirtschaft wieder, die zu schwächerer Nachfrage nach Landtechnik, insbesondere bei leistungsstarken Maschinen, führte sowie zu geringeren Umsätzen und Erträgen", so der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Samuel R. Allen. "Gleichzeitig verzeichneten die Bau- und Forstmaschinensparte und der Finanzierungsbereich höhere Gewinne, was den Vorteil eines ausgewogenen Geschäftsmodells deutlich macht."
 
Im zweiten Quartal erwartet John Deere einen Maschinenumsatzrückgang von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und geht für das gesamte Geschäftsjahr 2015 von 17 Prozent Umsatzrückgang aus (bei Landmaschinen sogar rund 23 Prozent). Der Konzerngewinn von Deere & Company soll dabei laut Prognose 1,8 Mrd. US-Dollar betragen. Laut Allen liegt die Prognose damit deutlich über denen vergangener Rezessionen, und zeigt dass das Unternehmen auch in Krisenzeiten profitabel wirtschaftet kann. mu
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